Testbericht

Labormessungen und Fazit

Inhalt
  1. Motorola Moto X im Test
  2. Bedienung
  3. Labormessungen und Fazit
  4. Datenblatt
  5. Wertung

Kein Speicherkarten-Slot  

Rund 11 GB Platz stehen für eigene Daten und die zahlreichen Apps aus Googles Play Store zur freien Verfügung. Eine 32-GB-Variante des Moto X ist hierzulande nicht erhältlich. Im getesteten Modell fehlt ein Steckplatz für Micro-SD Speicherkarten. Dieses Manko zeigen immer mehr Modelle - wie leider den auch hier fest eingebauten Akku. Einen Ausweg aus der Speichersackgasse bieten die Drive-App, die in Googles Datenwolke führt, sowie die Möglichkeit, dort weitere 50-GB-Cloudspeicher für zwei Jahre kostenlos zu aktivieren. Wer Webdienste intensiv nutzen möchte, sollte sich im Klaren sein, dass die Mobilfunkanbieter den Internet-Datentransfer nur innerhalb des vereinbarten monatlichen Inklusivvolumens ohne Zusatzkosten übernehmen. 

Ausstattung: Vielseitiger Netzwerker

Flott unterwegs in Drahtlosnetzwerken ist das Moto X allemal. Die Antennen funken auf den drei gängigen LTE-Mobilfunkfrequenzen (800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz). Darüber hinaus werden der neueste WLAN-Datenturbo (nach IEEE 802.11ac) mit einer Nettodatenrate bis 450 Mbit/s, die Nahfeldkommunikation (NFC) und zahlreiche Bluetooth- Profile unterstützt. 

Ausdauer: Nach fünf Stunden ist Schluss

Im Messlabor zeigte das Moto X durchgängig ansprechende Leistungen. Allerdings muss der 2200-mAh-Akku bereits nach fünf Stunden im praxistypischen Mischbetrieb wieder an den Netzstecker, der zum Betanken eines weiteren Handys mit einem zweiten USBAnschluss ausgestattet ist. Ansonsten fällt der Lieferumfang mager aus: Ein Headset fehlt - das hat aber eh fast jeder.

© Motorola

Ein Phone, über 600 Farbkombinationen: US-Kunden können im Webkonfigurator unter www.motorola.com/us/motomaker ihre Wunschfarben für Rückwand, Tasten und Kameraeinfassung sowie die Front anklicken und ihr Moto X selbst gestalten. Motorola wird den Motomaker auch hierzulande anbieten. Wann, war bis Redaktionsschluss noch offen.

Fazit: Farbe kommt ins Spiel

Für sich betrachtet ist das in Schwarz oder Weiß erhältliche Moto X ein zeitgemäßes, überzeugendes Smartphone. Wie das noch etwas leistungsfähigere LG Nexus 5 verkörpert es die Vorzüge der Google-Plattform noch konsequenter als andere Android-Vertreter. Wer also auf die komfortablen Webdienste des Internetimperiums vertraut, findet in Motorolas Topmodell einen attraktiven Begleiter. Und wer's bunt und individuell mag, darf sich richtig freuen, wenn Motorola seinen nächsten Trumpf ausspielt und den Einheitsbrei kräftig durcheinander rührt: Der Motomaker (siehe Screen links) wird bald auch hierzulande die Kreation von über 600 unverwechselbaren Moto-X-Styles ermöglichen.

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