Testbericht

Motorola Moto X im Test

Das Motorola Moto X hat ein offenes Ohr für die Wünsche seines Besitzers. Der Test zeigt, welche Trümpfe das Google-Phone neben einer erweiterten Sprachsteuerung noch ausspielen kann.

Inhalt
  1. Motorola Moto X im Test
  2. Bedienung
  3. Labormessungen und Fazit
  4. Datenblatt
  5. Wertung

© connect, Motorola

Motorola Moto X
EUR 142,59

Pro

  • aktuelles Android 4.4.2
  • kontraststarkes AMOLED-Display
  • erweiterte Sprachsteuerung
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schnell auslösende 10,5-MP-Kamera

Contra

  • mäßige Ausdauer
  • nur 16 GB Speicher
  • kein Speicherkarten-Slot
  • Akku nicht austauschbar
77,2%

Nehmen wir kein Blatt vor den Mund: Das Moto X ist in fast allen Testdisziplinen auf der Höhe der Zeit und punktet mit den Vorzügen eines aufgeräumten Google-Smartphones. Darüber hinaus haben die intelligenten Komfortfunktionen ihren Reiz. Schwächen? Gibt's zwar auch - doch selbst die liegen im Trend.   

Stets zu Web-Diensten

Die Nähe zu den Google-Services charakterisiert neben dem LG Google Nexus 5 auch das Moto X. Diese Parallele überrascht nicht. Schließlich wurde das derzeitige Topmodell der Amerikaner entwickelt, als Motorola noch Teil des Google-Imperiums war. Mittlerweile hat einer der weltweit führenden PC-Hersteller, der chinesische Konzern Lenovo, Motorolas Handysparte übernommen. Die beiden Google-Phones haben mit Android 4.4 "Kitkat" von Haus aus bereits die derzeit aktuellste Betriebssystem-Version an Bord.

Android 4.4 ohne Gimmicks

Motorola verzichtet beim Moto X wie beim Moto G darauf, die Systemsoftware im großen Stil anzupassen und vermeidet so mögliche "Verschlimmbesserungen" von vornherein. Anwender dürfen sich auf eine entrümpelte, klar strukturierte Benutzeroberfläche und eine flotte, nahezu selbsterklärende Touchbedienung freuen. Für die gute Performance im Alltagsbetrieb sorgt eine standesgemäße Ein-Chip-Hardware aus Qualcomms Snapdragon- S4Pro-Reihe, deren Herzstück zwei Prozessorkerne mit 1,7 GHz bilden. Allerdings ist der Snapdragonn-800-Chip im Nexus 5 nominell deutlich stärker auf der Brust. Dessen vier Kerne erledigen ihre Rechenaufgaben mit 2,3 GHz Taktrate.

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Android-Smartphone

Wir stellen das Motorola X vor, dass sich farblich nach den eigenen Wünschen gestalten lässt.

Nimmt man das inaktive Moto X in die Hand, überrascht ein smartes Extra: Das Display blendet Uhrzeit und ein Icon ein, das dezent über Nachrichten oder den anstehenden Termin informiert. Erste Details zu den neuen Ereignissen liefert eine längere Berührung des Icons. So bleibt man selbst bei gesperrtem Bildschirm immer auf dem Laufenden. Welche Apps in diese "Aktiv-Anzeige" eingebunden sind, kann der Nutzer entscheiden.   

Assist-App Cleverer Assistent

Die Assist-App aktiviert bei Besprechungen, Autofahrten oder nachts automatisch das passende, individuell einstellbare Situationsprofil. Erkennt der aktivierte GPS-Empfänger, dass der Besitzer unterwegs ist, liest das Moto X SMS-Nachrichten automatisch vor. Oder steht laut Google Kalender ein Termin an, schaltet das intelligente Smartphone zum Besprechungsbeginn die Klingeltöne selbsttätig stumm.

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