Testbericht

Musik & Video

Headset Nokia N95

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Als ausgewiesenes Multimedia-Talent kann das N95 spezielle Musik- und Videofunktionen vorweisen und sogar mit einem eigenen Bedienfeld für die Player aufwarten, das oben unter dem Slider steckt. Ein absolutes Highlight ist die integrierte  Videofunktion, die mit einer Auflösung von bis zu 640 x 480 Pixeln (DVDs bieten 720 x 576 Pixel) und 30 Frames pro Sekunde bewegte Bilder auf den Speicher bannt. Allerdings ist die mitgelieferte 512 MB Karte rasend schnell gefüllt, denn in bester Videoqualität benötigt eine Minute Film etwa 15 MB Speicher, deshalb stehen auch fünf verschiedene Auflösungen zur Wahl.

Zusätzlich sorgen hilfreiche Features wie zwei Motivprogramme oder der digitale Bildstabilisator für eine gute Bildqualität. Per mitgeliefertem Kabel kann man die Videos auch bequem auf dem TV vorführen. Der Musicplayer hat ebenfalls einiges zu bieten. So ist  das N95 mit seiner 3,5-mm-Klinkenbuchse Fremdkopfhörern gegenüber sehr aufgeschlossen, die sogar an die mitgelieferte  Kabelfernbedienung andocken können. Die Oberfläche des Players ist von anderen Serie-60-Modellen bekannt und überzeugt mit ihrer einfachen Handhabung, die schnelles Erstel-len von Wiedergabelisten erlaubt, und den Visualisierungs-, Equalizer- und Audiofunktionen. Sogar die Darstellung von  Albencovern gehört zum Repertoir.

Frequenzgang

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bei hohen lautstärken (ab 90 prozent) wird der frequenzverlauf wellig (rote kurve), was einen unausgewogenen klang nach sich zieht. bei normaler lautstärke ist der klang neutral, wenn auch etwas bassschwach (blaue kurve).

Bei der Klangqualität konnte das N95 allerdings nicht so überzeugen wie etwa die Music Edition der Serie 60 (Test in connect 5/07). Über das mitgelieferte Headset tönte der Sound doch recht dünn und leise, auch am Referenzkopfhörer startete die Party nicht voll durch. Über den Equalizer lässt sich der Tieftonmangel zwar korrigieren, das Niveau der genannten Musikspezialisten erreicht das N95 aber nicht.

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