Temperatur- und Raumluftüberwachung

Netatmo im Test

Raumluft und Außentemperatur im Blick: Netatmo hat eine schicke Wetterstation im Programm. Die versteht sich mit Alexa – und neuerdings auch mit Apple Homekit.

© Netatmo

Smarte Wetterstation: Das Netatmo-Paket besteht aus zwei Sensoren – einem für innen, einem für außen.

Netatmo will für ein gesundes Raumklima sorgen und behält auch die Lage vor der Haustür im Blick. Die smarte Wetterstation des französischen Herstellers besteht im Basispaket aus einem Messmodul für den Innenraum und einem für draußen. 

Die in schicken Alusäulen verbauten Sensoren informieren in der übersichtlichen Netatmo-App über die Temperatur sowie die Luftqualität innen und außen, den Lärmpegel innen und die Luftfeuchtigkeit sowie den Luftdruck außen.

Luftqualität innen wird gemessen

Im Innenraum wird zudem die CO2-Belastung gemessen, die Daten für die Luftqualität außen bezieht Netatmo dagegen von Partnern. Die Belastung aus dem rußenden Kamin der Nachbarn kann man also nicht dokumentieren. Dafür lassen sich Warnmeldungen aktivieren, die auf dem Smartphone beispielsweise informieren, wenn drinnen gelüftet werden muss.

Der Innenraum-Sensor ist wie gesagt hübsch anzusehen – allerdings braucht er eine Steckdose für den Betrieb. Das schmälert die Aufstellmöglichkeiten. Der Außensensor ist batteriebetrieben und somit flexibler in der Aufstellung.

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Abgespeckte Anzeige in Apples Home-App: Die wichtigsten Daten sind sichtbar, wer mehr will, kann in der Netatmo-App ins Detail gehen.

Versteht sich mit Apple Homekit und Amazon Alexa

Seit Kurzem lässt sich das Netatmo-System auch in Apple Homekit einbinden, die Sprachabfrage der Daten klappt also nicht nur per Alexa, sondern nun auch mit Siri. Ebenso hat man in der Apple-Home-App alle Smart-Home-Komponenten im schnellen Überblick.

An Homekit übermittelt das Innenmodul die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur, den CO2-Gehalt und die Luftqualität. Das Außenmodul meldet Luftfeuchtigkeit und Temperatur.

Die Netatmo-App selbst bietet detaillierte Einblicke in die Messwerte und stellt auch Grafiken zur tieferen Analyse im Zeitverlauf zur Verfügung.

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Analyse: In der Netatmo-App lassen sich Grafiken zu den Messwerten aufrufen. Den Ausschnitt kann man mit zwei Fingern vergrößern bzw. verkleinern.

Zusatzmodule für Niederschlag und Wind

Für weitere Ausbaustufen bietet Netatmo einen Regen- sowie einen Windmesser an – entweder separat oder gleich im Bundle. Auch zusätzliche Innenmodule sind zu haben. Hier finden Sie alle Möglichkeiten im Überblick.​

Wir haben den Regenmesser ausprobiert. Der gab bei der App-Abfrage allerdings öfter keine Rückmeldung, an anderen Tagen kam die Info sofort. Mit Homekit sind bis dato aber weder der Regensensor noch der Windmesser kompatibel.

Fazit

Die smarte Wetterstation von Netatmo ist mit aktuell 160 Euro kein Schnäppchen. Dafür sind die Komponenten wertig gestaltet und die App bietet ausführliche Informationen. Schade ist allerdings, dass das Außenmodul die Luftqualität nicht misst, sondern auf Datenbanken zugreift.

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