Testbericht

Rega Apollo

7.7.2008 von Redaktion connect und Bernhard Rietschel

Understatement muss es sein, das die Engländer davon abhält, allzu ausführlich über die Funktionsweise ihrer Produkte zu referieren.

ca. 0:50 Min
Testbericht
  1. Rega Apollo
  2. Datenblatt
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© Archiv

Rega hat scheinbar alles versucht, um auch die Gerätedeckel aussehen zu lassen wie Plastik - obwohl sie in Wirklichkeit aus massivem Aluguss bestehen. Und Understatement muss es sein, das die Engländer davon abhält, allzu ausführlich über die Funktionsweise ihrer Produkte zu referieren. Dabei muss es die mittelständische Firma Jahre gekostet haben, allein die Laufwerkssteuerung des Apollo zu entwickeln.

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Rückansicht des Apollo
© H.Härle

Die hängend am Aludeckel montierte Laufwerks-Hardware - also Motoren und Laserschlitten - beziehen die Engländer von Sanyo. Erkennbar nicht von Sanyo stammt die komplette Antriebs- und Signalaufbereitungs-Logik; sie ist fester Teil der Apollo-Hauptplatine und umfasst unter anderem einen programmierbaren Prozessor und einen 20-MB-Speicherchip. Beim Einlesen - das Display zeigt "Initialising" - legt der Apollo hier alle Disc-Informationen ab, auch selbst gewonnene über den Zustand der CD, und entscheidet sich für eine von vier unterschiedlichen Fehlerkorrektur-Strategien.Das Resultat: minimal längeres Einlesen, dafür eher schnelleres Skippen sowie laut Rega stabile, taktgenaue, aber nicht "über-korrigierte" Daten. Deren Adressat ist ein Wolfson WM-8740.

Hörtest

Im Hörtest zeigte der Rega-CD-Player Temperament. Seine markanteste Eigenschaft war jedoch die Stabilität, die konstante Zugkraft, mit der er Musik jeden Stils spielte - eine Verbindlichkeit in Tempo und Abbildung, die an gute Netzwerk- oder besonders straffe Plattenspieler erinnerte.

Rega Apollo

Rega Apollo
Hersteller Rega
Preis 1000.00 €
Wertung 100.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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