Labortest: Kameraqualität, Akkulaufzeit, Display

Xiaomi 12 Pro und 12X im Test

2.5.2022 von Lennart Holtkemper

Xiaomis aktuelles Top-Phone 12 Pro tritt in unserem Test gegen die günstige Alternative 12X an. Wer bietet das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis?

ca. 7:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Xiaomi 12 Pro 12X Aufmacher
Xiaomis Top-Phones 12 Pro und 12X sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Welches Smartphone das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat und wo die Stärken und Schwächen liegen, klären wir im Test.
© Xiaomi

Pro

  • haptisch schmeichelhaft und sehr gute Verarbeitung (beide)
  • Stereolautsprecher im Rahmen (beide)
  • OLED mit Pulssensor und überragender Qualität (beide)
  • Top-Chip mit hoher Performance (beide)
  • 50-MP-Triple-Kamera mit sehr guter Hauptoptik (12 Pro)
  • Kamera-App mit vielen Funktionen (beide)
  • maximales Ladetempo dank 120-Watt-Netzteil und 50 Watt kabelloses Laden (12 Pro)
  • kompaktes und leichtes Phone (12X)

Contra

  • keine IP-Zertifizierung (beide)
  • USB-2.0-Port mit wenig Durchsatz (beide)
  • Qualität der Ultraweitwinkel- und Teleoptik ausbaufähig (beide)
  • mäßiger Empfang im wichtigen LTE-Netz (12X)
  • mit Android 11 ausgeliefert (12X)

Fazit

connect-Urteil Xiaomi 12 Pro: sehr gut (429 von 500 Punkten); connect-Urteil Xiaomi 12X: gut (418 von 500 Punkten)

Xiaomis 12er-Top-Serie besteht aus drei Geräten – vorerst jedenfalls. Dabei ist das 12 Pro die höchste Ausbaustufe, gefolgt vom 12er-Grundmodell und dem 12X, einer leicht abgespeckten Version. Für unseren Vergleichstest haben wir das aktuelle Topgerät und das 12X durchs Labor geschleust. Taugt der kleine Bruder für 700 Euro vielleicht als günstigere Alternative zum teuren Pro?

Unboxing + Hands-on: Xiaomi 12 Pro, 12 und 12X

Quelle: connect
Wir haben das Xiaomi 12 Pro, 12 und 12X im Video für Euch ausgepackt und geben Euch auch einen ersten Eindruck von den neuen Smartphones.

Xiaomi 12 Pro und 12X: Top verarbeitet, aber leider kein Wasserschutz

Obwohl zwischen den Modellen unter der Haube einige Unterschiede bestehen, sehen sie sich zum Verwechseln ähnlich. Beiden gemeinsam ist zudem die ausgezeichnete Verarbeitung. Für eine sehr angenehme Haptik sorgt jeweils eine matte Glasrückseite. Sie geht geschmeidig in den Rahmen über, der bei beiden Modellen aus mattem Metall besteht. Die Rundungen enden bei der Kameraeinheit, die sich kantig vom Gehäuse abhebt.

Xiaomi 12 Pro
Xiaomi 12 Pro
© connect

Prominentester Unterschied sind die Abmessungen: Wer ein kompaktes Phone sucht, ist primär beim 12X an der richtigen Adresse. Mit seiner Länge von 153 und einer Breite von 70 Millimetern gehört es zu den schlankesten Begleitern unter den Android-Top-Phones. Das 12 Pro bringt mit 205 Gramm nicht nur 30 Gramm mehr auf die Waage, es ist mit 164 × 75 Millimetern auch voluminöser. Trotz der Premiumpositionierung verzichtet Xiaomi beim 12 Pro und beim 12X auf einen IP68-Schutz. Gerade beim 12 Pro gehört der bei einem Preis von 1150 Euro aber eigentlich ins Standardrepertoire.

Eine Seltenheit sind die waschechten Stereolautsprecher, die Xiaomi bei beiden Phones in den Rahmen einlässt. Für besseren Sound wurde wieder mit Harman/Kardon zusammengearbeitet, auch Dolby Atmos ist an Bord. Große Namen hin oder her, die Speaker spielen mit 75 dB bei der Lautstärke eher im unteren Mittelfeld. Klanglich fehlt es naturgemäß an Bass, Stimmen könnten mehr Präsenz haben. Trotzdem macht das Filmeschauen durch den Stereosound deutlich mehr Spaß.

Xiaomi 12 Pro Kamera 2
Dem Pro-Modell spendiert Xiaomi drei Brennweiten (Weit-, Ultraweitwinkel sowie Zweifachzoom) mit 50-MP-Sensoren. Beim 12X bekommt man eine 50-MP-Hauptkamera, eine Ultraweitwinkeleinheit mit 13 Mega­pixeln sowie eine Makrooptik.
© connect

Xiaomi 12 Pro und 12X im Kameratest

Im Xiaomi 12 Pro stecken Weit-, Superweitwinkelkamera und ein optisches Zweifachzoom mit je 50 Megapixeln Auflösung. Das 12X bietet neben der 50-MP-Haupt- und der 13-MP-Superweitwinkelkamera ein Makromodul.

Xiaomi 12 Pro und 12X: Fotoqualität Hauptkamera

Die Hauptkamera des Xiaomi 12 Pro arbeitet mit 50 Mega­pixeln oder mit auf 12 Megapixel reduzierter Auflösung. Das knappe Rennen um die Qualität entscheiden die 50-MP-Fotos für sich. Ausschlaggebend für den Sieg ist die Qualität bei viel Licht: Schon mit 12 Megapixeln erreicht das 12 Pro ein klares „sehr gut“, mit 50 Mega­pixeln ist die Bildqualität „überragend“.

Die etwas bessere Detailzeichnung zeigen die 50-MP-Fotos vor allem bei den Strukturen mit hohen Kontrasten. Schwindet das Licht (200 Lux), lässt die Bildqualität nach. Dann erreicht das 12 Pro mit beiden Auflösungen knapp ein „sehr gut“, wobei die Fotos mit 12 Megapixeln besser abschneiden und weniger Speicher belegen. Die Detailzeichnung ist vergleichbar, aber 12 Megapixel produzieren weniger Artefakte und Rauschen.

Im Dunkeln (5 Lux) übernehmen die 50-Megapixel-Bilder wieder knapp die Führung, allerdings mit kräftig nachlassender Feinzeichnung, sodass sie knapp gerade noch ein „befriedigend“ erreichen. Insgesamt überzeugt die Weitwinkelkamera mit sehr guter Bildqualität voll: Bei viel und bei wenig Licht, mit 12 und mit 50 Megapixeln. Bei Nachtaufnahmen sollte allerdings mehr drin sein.

Auch beim Xiaomi 12X liefern 12 und 50 Megapixel ähnliche Qualität, die mit der geringeren Auflösung etwas besser ausfällt. Bei viel und bei wenig Licht ge­lingen ­Fotos mit „sehr guter“ Qualität – Letzteres nur knapp. Bei Dunkelheit erreicht es nicht ganz die Note „befrie­digend“, wie beim 12 Pro gilt es, dies zu verbessern.

Kameraqualität Messergebnisse: Xiaomi 12 Pro und 12X

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Xiaomi 12 Pro Xiaomi 12X
Ultraweitwinkel: 66 befriedigend 69 befriedigend
Weitwinkel: 87 sehr gut 83 gut
Fotoqualität Weitwinkel hell: überragend sehr gut
Fotoqualität Weitwinkel dunkel: sehr gut sehr gut
Kurzes Tele / Zweifachzoom digital: 70 befriedigend 60 ausreichend
Langes Tele: nicht vorhanden nicht vorhanden

Xiaomi 12 Pro und 12X: Fotoqualität Zweifachzoom

Das optische Zweifachzoom des 12 Pro ist mit seinem 50-MP-Sensor bestens ausgestattet. Anders als im Weitwinkelmodul kann die maximale Auflösung nicht wirklich punkten: Bei allen drei Helligkeiten schneiden die 12-MP-Fotos besser ab. Wer unter optimalen Lichtbedingungen mit 12 Megapixeln fotografiert, bekommt eine gute Qualität, was für Porträts nützlich ist. Bei wenig Licht reicht es nur für ein „befriedigend“. Die Strukturen werden gröber, Rauschen kommt hinzu, und die Signalverarbeitung produziert Artefakte.

Bei Dunkelheit ist diese Kamera keine Empfehlung mehr, die Bildqualität nimmt nochmal deutlich ab. Unterm Strich empfehlen wir das Zweifachzoom des 12 Pro nur für gutes Licht, seine Gesamtleistung kommt nicht über „befriedigend“ hinaus.

Das digitale Zweifachzoom des 12X ist insgesamt noch etwas schwächer und liefert Fotos nur in „ausreichender“ Qualität ab. Hier ist der Abstand zum optischen Zoom des 12 Pro bei Dunkelheit und bei viel Licht am größten, was in teilweise deutlich detailärmeren Bildern resultiert

Xiaomi 12 Pro und 12X: Fotoqualität Ultraweitwinkel

Die 50-MP-Auflösung sollte man beim 12 Pro lieber nicht verwenden, denn diese Aufnahmen liegen unter allen Lichtbedingungen hinter denen mit 12 Megapixeln zurück. Doch auch mit 12 Megapixeln überzeugt diese Kamera nicht wirklich – sie schafft gerade so ein „befriedigend“. Das mag an der dezentrierten ­Optik liegen. Schon bei viel Licht verpasst das Modul knapp ein „gut“, ist aber für Panoramen nutzbar. Bei wenig Licht (200 Lux) nimmt die Bildqualität moderat ab: Verluste zeigen sich in Strukturen mit niedrigen Kontrasten. Im Dunkeln (5 Lux) bleibt nicht viel Zeichnung übrig.

Das 12X schneidet insgesamt – eventuell auch dank der korrekten Zentrierung – besser ab. Es holt vor allem bei viel Licht mehr Punkte, liegt bei Nachtaufnahmen aber etwas hinter dem 12 Pro.

Xiaomi 12 Pro Display
Sowohl das Xiaomi 12 Pro (6,7 Zoll) als auch das 12X (6,3 Zoll) haben OLEDs mit ausgezeichneter Qualität.
© connect

Xiaomi 12 Pro und 12X Videoqualität: HDR- und Nachtaufnahmen

Xiaomi bietet in den Kamera-Apps sehr viele Foto- und Videofunktionen. Dazu gehören zum Beispiel Langzeitbelichtungen verschiedener Motive oder eine VLOG-Funktion, bei der man nacheinander die gewünschten Clips aufnimmt und die App dann alles zu einem Video zusammenfügt – samt Übergängen. Interessant ist auch das Dual-Video-Feature, bei dem das Phone gleichzeitig mit der Front- und der Rückkamera filmt.

Nicht fehlen dürfen inzwischen HDR- und Nachtvideos. Ersteres lohnt sich für sehr kontrastreiche Szenen mit Gegenlicht. Helle Stellen erhalten dann mehr Zeichnung, das Bildrauschen nimmt in dunklen Bereichen ab, das Bild wird dabei aber etwas weicher. Bei den Nachtvideos wirkt das Bild heller, Rauschen reduzieren die beiden Smartphones in diesem Aufnahmemodus ebenfalls etwas.

Xiaomi 12 Pro und 12X Video-Features
Wer HDR für Videos aktiviert (oben rechts), bekommt mehr Zeichnung in den hellen Bildstellen (Himmel). ­Außerdem reduziert die Software das Rauschen in dunklen Bereichen (Haus links). Nachtaufnahmen (unten rechts) sind nur in Full-HD-Auflösung möglich. Das Motiv wird hierbei aufgehellt, das normalerweise auftretende starke Rauschen (unten links) wird reduziert.
© connect

OLED-Displays mit überragender Qualität und Pulssensor

Wegen der kompakten Abmessungen ist natürlich auch das Display des 12X kleiner. Die 6,3 Zoll sind ungewohnt, aber eine sehr gute Option für kleinere Hände. Stattlicher geht es beim 12 Pro zu, dessen 6,7 Zoll High-End-typisch sind. Gleiches gilt für seine sehr hohe Auflösung von 1.440 × 3.200 Pixeln. Das 12X kommt auf FullHD-Auflösung, was für die Diagonale aber locker ausreicht.

Beide OLEDs lassen bei Kontrasten und Farbwiedergabe keine Wünsche offen. Messtechnisch gehören die Panels zu den besten auf dem Markt. Nur Samsung bietet bei seinen S22-Modellen noch einen höheren Outdoor-Boost und Oppo bei den Find-X5-Modellen eine bessere Blickwinkelstabilität.

Eine schnelle Bildwiederholrate von 120 Hertz ist bei beiden Phones gesetzt. Sie reduziert beim Scrolling und Gaming die Schlieren. Xiaomi nutzt dafür eine dynamische Anpassung, die die Wiederholrate je nach Inhalt in Schritten zwischen 1 und 120 Hertz regelt.

Ein außergewöhnliches Feature ist der bei beiden Phones im optischen Fingerprintsensor verbaute Pulsmesser. Wer keine Smartwatch am Arm trägt, legt seinen Daumen für 15 Sekunden auf das Display und bekommt dann relativ akkurat seine aktuelle Herzfrequenz angezeigt.

Xiaomi 12 Pro und 12X Displaydiagramm
Die Blickwinkelstabilität beim 12 Pro erreicht nicht ganz das Topniveau von Oppo, die Ablesbarkeit in der Sonne ist aber ausgezeichnet, in Innenräumen sehr gut. Auch der Outdoor-Boost kann sich mit 1069 Candela sehen lassen. Die durchschnittliche Helligkeit erreicht ebenfalls ein sehr gut. Das kleinere OLED des 12X erreicht noch bessere Messwerte als das bereits überragende Display des großen 12 Pro. Gerade der Kontrast bei Sonne sticht heraus. Der Screen ist zudem etwas blickwinkelstabiler als der des großen Bruders, der Boost fällt mit 812 Candela etwas geringer aus.
© connect

Display-Messung: Kontraste Xiaomi 12 Pro und 12X

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Xiaomi 12 Pro Xiaomi 12X
Kontrast bei <1 Lux: 1:893400 1:901100
Kontrast bei 500 Lux: 1:1012 1:1633
Kontrast bei 20 000 Lux: 1:21 1:33
Displayhelligkeit: 493 cd 489 cd

Starke Performance, Connectivity teils ausbaufähig

Gängig in diesem Preismilieu sind die High-End-Chips unter dem Glas: Während das 12 Pro mit 12 GB RAM und dem derzeit stärksten Android-Chip, dem Snapdragon 8 Gen 1, ausgestattet ist, stecken im 12X 8 GB RAM und der Snapdragon 870. Dort ist laut den Leistungs-Benchmarks etwas weniger Power vorhanden.

Im Alltag sind kaum Unterschiede festzustellen. Spürbar werden sie allenfalls bei der Kamera-App, die sich beim 12 Pro etwas schneller öffnet und 50-MP-Bilder ebenfalls fixer wegarbeitet als beim 12X.

Speicher ist in beiden Phones mit 226 GB reichlich verfügbar, lässt sich aber auch nicht per microSD erweitern. Xiaomi installiert auf beiden Modellen die hauseigene Oberfläche MIUI 13, die nicht nur sehr modern aussieht, sondern auch eine große Funktionalität hat. Etwas erstaunt sind wir, dass das Pro mit aktuellem Android 12, aber das 12X mit letztjährigem Android 11 ausgeliefert wird. Der Sicherheits-Patch unseres Testgeräts ist Stand Dezember 2021 und damit ebenfalls nicht mehr ganz frisch. Samsung zeigt, dass Update-Politik auch besser geht.

Xiaomi 12 Pro vs. 12X
Das Xiaomi 12 Pro (links) kommt mit einem 6,7-Zoll-Display, während das 12X (rechts) sehr kompakte 6,3 Zoll bietet.
© Xiaomi

Für die Vernetzung stehen jeweils Wi-Fi 6 und 5G parat. Dual-SIM ist möglich, hier hätten wir beim 12 Pro gern auch E-SIM gesehen. Unsere WLAN-Messungen im Labor haben dem Pro einen sehr hohen maximalen Durchsatz von 1354 Mbit/s bescheinigt, der bei größerem Abstand mit 348 Mbit/s stärker fällt als bei der Oberklasse-Konkurrenz.

Der kleine Bruder 12X ist daheim langsamer unterwegs und erreicht maximal 821 und mit mehr Abstand zum Router 225 Mbit/s. Recht träge ist durch den 2.0-Standard der USB-C-Anschluss der Phones.

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Das Xiaomi Mi 11 bietet eine sehr gute Ausstattung und Performance für seinen Preis. In einigen Bereichen schlägt es sogar Samsungs S21-Oberklasse.

Rasantes Volltanken mit 120 Watt, ausgezeichnete Akkulaufzeit

Zumindest beim 12 Pro fließt beim Laden eine Menge Strom durch den Port: Xiaomi legt ein 120-Watt-Netzteil bei, wodurch das Phone mit die schnellste Ladegeschwindigkeit hat, die man in Deutschland momentan finden kann. Im Boost ist das Gerät in irrsinnigen 18 Minuten wieder voll! Kleiner Nachteil dieser Ladeleistung: Der Adapter des Pro ist mit 195 Gramm fast so schwer wie das Gerät selbst.

Die rasante Ladezeit erreicht man allerdings nur mit einem vergleichsweise kleinen 4600-mAh-Akku, der in unserem Laufzeittest sehr gute 10:16 Stunden durchhält. Kabellos lädt man mit 50 Watt, das 12X verzichtet auf dieses Feature. Hier liegt ein 67-Watt-Adapter bei. Trotz etwas kleinerem Akku (4500 mAh) erreicht das 12X mit 12:13 Stunden sogar eine längere Laufzeit.

Xiaomi 12 Pro 120 Watt
Das 12 Pro lässt sich mit 120 Watt in 18 Minuten vollladen. Um dies zu erreichen, kann man in den Ladeeinstellungen die Ladegeschwindigkeit steigern.
© connect

Funkeigenschaften beim Xiaomi 12X nur Mittelmaß

Was die Funkeigenschaften betrifft, hat sich das 12 Pro im Labor mit guten Werten im LTE-Standard präsentiert. Eine etwas zu niedrige Strahlungsleistung bei 800 MHz (ländliche Versorgung) verhindert hier ein sehr gut. Das 12X kommt bei der LTE-Bewertung leider nicht über ein befriedigend hinaus. Es übernimmt die niedrige Strahlungsleistung bei 800 MHz des Bruders und zeigt zudem Schwächen bei 2600 MHz (Stadtgebiet). Die Telefonieakustik beider Modelle ist gut, die Rauschunterdrückung gelingt dem 12X etwas besser als dem Pro.

Testergebnisse: Xiaomi 12 Pro und 12X

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Xiaomi 12 Pro Xiaomi 12X
Preis (Euro): 1150 700
Preis-Leistungs-Verhältnis: ausreichend sehr gut
AUSDAUER (max.125): überragend (124) überragend (125)
AUSSTATTUNG (max. 210): gut (177) gut (167)
System (max. 50): 48 48
Display (max. 35): 34 34
Connectivity (max. 25): 18 18
Kamera (max. 80): 59 59
Audioplayer (max. 5): 3 3
Features (max. 5): 5 5
Lieferumfang (max. 10): 10 10
HANDHABUNG (max. 40): gut (30) gut (33)
Handlichkeit (max. 20): 12 15
User Interface (max. 5): 5 5
Verarbeitungsqualität (max. 15): 13 13
MESSWERTE (max. 125): gut (98) befriedigend (93)
Akustik (max. 55): 43 43
Senden und Empfangen (max. 70): 55 50
LTE-Bewertung: gut befriedigend
GSM-Bewertung: sehr gut gut
URTEIL (max. 500): 429 sehr gut 418 gut

Xiaomi 12 Pro und 12X: Testfazit

Auf dem Papier kann das neue Xiaomi 12 Pro teilweise locker mit der Konkurrenz mithalten, sie in einigen Bereichen sogar übertrumpfen. Im Labor trennt sich aber die Spreu vom Weizen. Hier hat der Hersteller bei Empfang, Akustik und der ein oder anderen Kamerawertung noch etwas Aufholbedarf, um das Niveau von Oppo und Samsung zu erreichen.

Mit dem 12X bietet Xiaomi eine Premium-Alternative, die bei unserer Preis-Leistungs-Bewertung ein "sehr gut" erhält und bei der man in puncto Ausstattung nur wenige Abstriche machen muss.

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