Cloud-Speicher

Cloud-Dienste im Vergleich: Magenta Cloud, Microsoft One Drive, Secure Safe

Inhalt
  1. Cloud-Dienste im Vergleich
  2. Cloud-Dienste im Vergleich: Amazon Drive, Dropbox, Google Drive
  3. Cloud-Dienste im Vergleich: Magenta Cloud, Microsoft One Drive, Secure Safe

Magenta Cloud

Sie geben Ihre Daten ungern in die Hände ausländischer Unternehmen? Kein Problem, denn die Server der Magenta Cloud stehen in Deutschland und bieten Ihnen 10 GB kostenfrei. Als Telekom-Kunde gibt’s sogar großzügige 25 GB. Wie üblich hat man sowohl per Browser, PC oder Smartphone-App Zugriff auf die Datenwolke. Unverständlich ist, dass die Telekom auf eine Suchfunktion verzichtet hat – die ist heutzutage Standard. 

Auch kann man Ordner nicht als Ganzes hochladen, nur eine Auswahl an Dateien. Das ist etwas umständlich. Vermissen lässt die Cloud zudem eine Dateivorschau von Office- und PDF-Dokumenten sowie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Auf der Habenseite stehen ein PIN-Schutz der App und ein Passwortschutz von Freigabelinks. Diesen Service bieten die wenigsten Dienste gratis.

Cloud-Dienste im Leistungscheck - Magenta-Cloud

© Screenshot WEKA / connect

Praktisch: Die Magenta-Cloud-App kann regelmäßig Backups von Ihrem Smartphone in die Cloud senden. Dabei entscheiden Sie, welche Daten gesichert werden sollen.

Ein löbliches Extra ist außerdem die Backup-Funktion der App, mit der man seine Smartphone-Daten automatisch online sichern kann. Die Magenta Cloud hat vielleicht nicht den großen Funktionsumfang wie Google Drive, dennoch ist der Dienst sehr solide aufgebaut und bietet sogar TÜV-geprüften Datenschutz aller Inhalte. Da kann man das Fehlen einiger Komfortfunktionen verschmerzen.

Fazit

Großes Plus ist der große Speicher und der Serverstandort. Die Funktionalität ist leider eher mittelmäßig.

Microsoft One Drive

One Drive möchte vor allem Microsoft-Office-Nutzer ansprechen – oder die, die es werden möchten. Mit 69 Euro im Jahr ist der Preis für 1 Terabyte Speicher fast unwiderstehlich. Zumal Microsoft dafür noch Office 365 Personal obendrauf packt. Naturgemäß ist die Verzahnung der hauseigenen Dienste mit der Cloud sehr eng. Das verspricht nahtloses Arbeiten an Word und Co zwischen Rechner und der Cloud. Gerne auch mit mehreren Personen. Denn auch mit dem kostenlosen Konto hat man Zugriff auf das Online-Paket von Office.

Cloud-Dienste im Leistungscheck - Microsoft One Drive

© Screenshot WEKA / connect

Microsoft erkennt Motiv und Ort von Fotos und sortiert die Bilder dementsprechend mit Hashtags.

Zum Standard gehört mittlerweile das Synchronisieren von Ordnern auf dem Rechner mit der Cloud, die Sie auch vom Browser aus erreichen. Beim Upload von Daten fällt allerdings auf, dass One Drive behäbiger ist als die Konkurrenz. Selbstverständlich lassen sich alle Inhalte in der Cloud auch teilen. Wer zur Premiumoption gegriffen hat, legt auf Wunsch sogar ein Ablaufdatum des Freigabelinks fest. Eine Besonderheit der mobilen App ist der automatische Kamera-Upload. Dadurch werden alle Bilder und Videos auf dem Smartphone mit der Cloud synchronisiert, sobald eine WLAN-Verbindung verfügbar ist – sehr praktisch, wenn im Urlaub der Platz auf dem Smartphone-Speicher eng wird.

Fazit

Hier bekommen Sie neben günstigem Speicher auch ein Office-Paket – in der Kombination lohnt es sich zuzugreifen.

Secure Safe

Der mit Abstand sicherste Cloud-Anbieter im Vergleich kommt, wie könnte es anders sein, aus der Schweiz. Secure Safe überzeugt vor allem mit einem hohen Datenschutzniveau. Als einziger Dienst im Check bieten die Schweizer eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Inhalte. Diese sollen auf den Servern zusätzlich mit einer dreifachen Datensicherung geschützt sein.

Cloud-Dienste im Leistungscheck - Secure Safe

© Screenshot WEKA / connect

Die Weboberfläche von Secure Safe ist schlicht gestaltet und einfach zu bedienen. Hier kann man auch sichere Passwörter generieren.

Sehr praktisch ist zudem der integrierte Passwortmanager, mit dem Sie Zugangsdaten sicher aufbewahren und mit der mobilen App überall dabei haben. Einzigartig im Vergleich ist die „Datenvererbung“ von Secure Safe: Tritt ein Notfall ein, kann man seiner Familie dadurch wichtige PINs und Dokumente übertragen. Natürlich hat der Dienst auch seine Schwächen. Allen voran den mit 100 MB bescheidenen Gratisspeicher. Mehr Platz gibt’s nur für verhältnismäßig viel Geld. Für eine große Fotosammlung ist Secure Safe also eher nicht geeignet. Wer wichtige Dokumente online ablegen will, kann auf die Sicherheit eines digitalen Schweizer Bankschließfachs setzen.

Fazit

Günstig ist selbst Speicher in der Schweiz nicht. Dafür aber sicher! Perfekt für wichtige Dokumente.

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