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Sechs Lexikon-Apps im Test

Das Universallexikon fürs Bücherregal hat in Zeiten von Wikipedia und Smartphone ausgedient. Aber was können die neuen Lexikon-Apps für unterwegs? connect hat getestet.

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Lexikon-Apps

Lange galt "Der große Brockhaus" als Inbegriff von Wissen und Bildung. Das zuletzt 2005 in 30 Bänden sowie zwei DVDs veröffentlichte Universallexikon beeindruckte mit 300.000 Einträgen und 40.000 Bildern. 70 Redakteure und rund 1000 weitere Autoren waren an diesem Werk beteiligt, das 1,70 Meter Regallänge einnahm und 70 Kilogramm wog.

Inzwischen verwaltet ein Online-Lexikon mit alleine mehr als 1,7 Millionen deutschsprachigen Einträgen das Wissen der Menschheit, während Brockhaus Mitte 2014 den Vertrieb seiner Lexika eingestellt hat. Wissen jederzeit und überall, schnell und bequem verfügbar: Das ist der Maßstab. Also haben wir Lexikon-Apps für unterwegs getestet. Dazu sind bei uns ein "klassisches" Lexikon, die Original-App von Wikipedia, weitere Wikipedia-Apps sowie eine Wikipedia-App für die reine Offline-Nutzung gegeneinander angetreten.

Platz 1: WikiLinks

Endlos stöbern in den digitalen Weiten des Wissens: Der sehr aufwendig gestaltete Testsieger WikiLinks besticht mit herausragenden Features.

WikiLinks im Test

Platz 2: Wikipedia

Die App des größten Lexikons der Welt ist einfach zu bedienen und bringt mehr Features mit als die Webseite. Auf Android gut, unter iOS befriedigend.

Wikipedia App im Test

Platz 3: Wikipedia für Windows Phone (Rudy Huyn)

Achtung: Diese Wikipedia-App läuft ausschließlich auf Windows-Phones. Sie ist sehr aufwendig gestaltet, gut ausgestattet und angenehm zu bedienen.

Wikipedia für Windows Phone im Test

Platz 4: EveryWiki

Diese Android-App macht das größte Lexikon der Welt noch größer - ein praktischer Zugang zu Wikipedia und zahlreichen weiteren Wikis.

EveryWiki im Test

Platz 5: Encyclopaedia Britannica

Das traditionsreiche britische Lexikon ist als App modern designt, durchdacht und redaktionell top - auf iOS ein würdiger Nachfolger des gedruckten Werks.

Encyclopaedia Britannica im Test

Platz 6: Minipedia

Die wichtigsten Wikipedia-Artikel jederzeit offline verfügbar halten - das will Minipedia. Eine gute Idee, die allerdings eine bessere Umsetzung verdient hätte.

Minipedia im Test

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