Mobilfunk-Netztest 2019

Mobilfunk-Netztest 2019: Gesamtfazit

Inhalt
  1. Wer hat das beste Handy-Netz?
  2. Mobilfunk-Netztest 2019: Gesamtfazit

Seit Jahren ist unser Netztest dank seiner ausgefeilten Methodik und kontinuierlicher Adaption an technische Neuerungen der De-facto-Industriestandard. Wie im vergangenen Jahr angekündigt, haben wir ihn durch die Erweiterung um die Dimension Crowdsourcing nun noch umfassender gemacht.

Fazit Deutschland

In Deutschland fährt eine starke Telekom zum achten Mal in Folge den Gesamtsieg ein. Dabei konnten sich die Bonner sogar abermals leicht steigern. Auch in unserer neuen Crowd-Disziplin führt die Telekom das Vergleichsfeld an.

Vodafone bleibt in der Gesamtleistung etwa gleich, was den Düsseldorfern einen guten zweiten Platz einbringt. Auch der im Crowdsourcing von Vodafone erzielte Score liegt im guten Mittelfeld.

Zum ausführlichen Vergleich der Handy-Netze in Deutschland

O2 bleibt zwar auch in diesem Jahr mit einigem Abstand auf dem dritten Rang, die Münchner haben ihre Leistungen im Vergleich zum Vorjahr aber klar gesteigert. Besonders in Großstädten zeigen sich die Ergebnisse der Anstrengungen beim Zusammenschluss und Ausbau der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2. In Kleinstädten und auf Verbindungsstraßen bleibt allerdings noch einiges zu tun.

Schlichtweg traurig sind die Ergebnisse unserer Tests in der Bahn. Hier ist im Vergleich zu den Vorjahren kein Fortschritt zu erkennen. Dürftige Leistungen sowohl beim Telefonieren als auch in der Datenkommunikation adressieren alle drei deutschen Netzbetreiber mit der klaren Aufgabe, hier endlich für Verbesserungen zu sorgen.

Fazit Österreich

In Österreich liegt das Leistungsniveau der Mobilfunknetze insgesamt höher als in Deutschland. Alle drei Betreiber erzielen ein „sehr gut“. Diesmal gelingt es T-Mobile, sich vom dritten Rang im Vorjahr auf den ersten Platz hochzukämpfen. Zu verdanken hat der Anbieter dies vor allem deutlichen Verbesserungen in der Sprachdisziplin.

Marktführer A1 Telekom landet nur knapp abgeschlagen auf dem zweiten Platz, im neuen Crowd-Score liegt A1 sogar vorn. Stärken zeigt der Anbieter in kleineren Städten, wo er knapp vor T-Mobile und deutlich vor Drei in Führung geht.

Zum ausführlichen Vergleich der Handy-Netze in Österreich

Das Ergebnis von Hutchison/Drei liegt etwa auf Vorjahresniveau – der Direktvergleich zeigt leichte Verbesserungen in der Sprach- und leichte Verschlechterungen in der Datendisziplin. Der Crowd-Score weist zudem auf Schwächen in der 4G-Abdeckung hin. Doch auch Drei erzielt die Gesamtnote „sehr gut“.

In den österreichischen Bahnen konnte sich T-Mobile bei der Sprache gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern. Die anderen fallen gegenüber ihren Ergebnissen aus dem vorigen Jahr ein Stück zurück – in der Datendisziplin haben alle drei nachgelassen. Vermutlich werden die Mobilfunknetze durch das deutlich ausgebaute WLAN-Angebot der ÖBB stärker ausgelastet. Gegenüber Deutschland zeigen die Ergebnisse aber nach wie vor einen deutlichen Vorsprung.

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