Was bedeutet eigentlich 24p?

Ratgeber: Worauf Sie beim HD-Kauf achten sollten

9.1.2008 von Redaktion connect und Christine Tantschinez

Wer wirklich High Definition erleben will, kann auf 24p nicht verzichten. Doch es gilt einiges zu beachten. Ein kurzer Überblick.

ca. 0:55 Min
Vergleich
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© Archiv

Das Problem 

Filme werden mit 24 Vollbildern pro Sekunde (entspricht einer Frequenz von 24 Hertz) aufgenommen. Die meisten Displays arbeiten mit 50 oder 60 Hertz. Für das europäische 50-Hz-PAL-System (50 Halbbilder) müssen die Filme vier Prozent schneller abgespielt (Speed-Up) und dabei entstehende Tonhöhenschwankungen korrigiert werden. Für das 60-Hz-NTSC-System werden aus 24 Vollbildern 60 Halbbilder (3-2 Pulldown) gerechnet. Auf der Blu-ray-Disc - genauso übrigens wie auf der HD-DVD - sind die Filme im originalen Kinoformat mit 24 Bildern pro Sekunde gespeichert.

Die Player

Ein Player mit 24p-Ausgabe kann diese 24 Bilder pro Sekunde so ausgeben, wie es gedacht ist. Andere Player nutzen die NTSC-Technik: Sie rechnen 24 Vollbilder in 60 Halbbilder (60 Hz) um. Anschließend können diese Halbbilder wieder progressiv in 30 Vollbilder gewandelt werden.

Der Bildschirm

Beim Kauf sollte man unbedingt darauf achten, dass der Fernseher neben den üblichen 50 und 60 Hertz auch die 24 Hertz der HD-Player verarbeiten kann. Sonst nutzt der beste Player nichts.

Das Kabel

Jedes HDMI-Kabel, das für 1080p genormt ist, überträgt auch 1080 Zeilen mit 24 Vollbildern.

Der AV-Receiver

Wer das Bild über einen AV-Receiver durchschleifen will, sollte darauf achten, dass der Receiver Signale bis 1080p übertragen kann. Wenn er das beherrscht, kann er auch 1080 Zeilen mit 24p ausgeben.

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