Smartphone

Nokia 6 im Test

Das Nokia 6 bietet eine ordentliche Mittelklasse-Ausstattung zum fairen Preis – nicht mehr, aber auch nicht weniger, wie unser Test zeigt.

Nokia 6

© Nokia

Nokia 6

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EUR 249,00

Pro

  • massiver Aluminiumkorpus
  • hervorragende Verarbeitung
  • leuchtstarkes Display
  • gute Speicheruasstattung

Contra

  • relativ groß, nicht sehr handlich
  • Micro-USB statt USB-C
Vielversprechend

Smartphones in dieser Preisklasse sind selten Schönheiten, da bildet das Nokia 6 keine Ausnahme. Breite Ränder um das Display machen das Telefon noch größer, als es mit seinem 5,5-Zoll-Display ohnehin schon ist. Eingefasst wird die Vorderseite von einem massiven Aluminiumrahmen, der nahtlos in die Rückseite übergeht – das Gehäuse wurde aus einem Block gefräst. Mit diesem Unibody macht das Nokia 6 einen außeror- dentlich stabilen und lang lebigen, aber auch sehr ausladenden Eindruck.

Dazu passt, dass die 70 Millimeter breite Wuchtbrumme mangels ergo- nomisch geschwungener Rückseite nicht besonders gut in der Hand liegt. Die Verarbeitung ist dafür exzellent, allerdings fehlt eine IP-Zertifizierung – die hätte gut zur Massivbauweise gepasst und wäre in dieser Preisklasse das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Testsiegel connect befriedigend

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel

Wenig Power unter der Haube

Das Display ist 5,5 Zoll groß und zeigt Inhalte knackscharf mit Full-HD-Auf- lösung an. Die Darstellungsqualität ist sehr gut, sowohl Leuchtkraft als auch Kontraste und Farben überzeugen. Andere technische Merkmale stimmen ebenfalls: Ein interner Speicher von 32 GB ist genau das, was man in dieser Preisklasse erwarten darf, genauso wie 3 GB RAM und einen Micro-SD-Steckplatz. Letzterer kann bei der Dual-SIM-Variante alternativ mit einer zweiten SIM-Karte bestückt werden. Wir haben die Single-SIM- Version getestet; beide Modelle sind in Deutschland zum gleichen Preis erhältlich.

Beim Chipsatz bleibt das Nokia 6 leider unter dem Durchschnitt und kommt mit Qualcomms Einsteigermodell Snapdragon 430. Lenovo zeigt bei der G5-Serie, wie man es richtig macht: Während das Moto G5 (190 Euro) mit eben jenem 430er ausgestattet ist, läuft das G5 Plus (280 Euro) mit dem stärkeren Snapdragon 625. Dieser Chipsatz wäre auch der richtige für das Nokia 6 gewesen.​

Den vollständigen Test des Nokia 6 lesen Sie in der connect 10/2017.

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