Testbericht

Sony Ericsson Xperia Arc im Test

Mit dem Xperia Arc hat Sony Ericsson einen starken Pfeil im Köcher: Die attraktive Smartphone-Flunder gefällt mit guter Ausstattung, einfacher Android-Bedienung und guten Laborwerten.

  1. Sony Ericsson Xperia Arc im Test
  2. Ausstattung und Laborwerte
  3. Datenblatt
  4. Wertung
Sony Ericsson Xperia Arc

© Sony Ericsson

Sony Ericsson Xperia Arc

Nachdem es in den letzten Monaten etwas ruhig geworden war um das Haus Sony Ericsson, meldet sich die japanisch-schwedische Allianz nun mit einer eindrucksvollen Auswahl an Smartphones zurück

Eins davon ist das Xperia Arc, bei dem die Designer ganze Arbeit geleistet und die Technik in ein wirklich elegantes Gehäuse verpackt haben. Trotz der üppigen Abmessungen - die Oberfläche misst knapp 80 Quadratzentimeter - bewegt sich das Gewicht des UMTS-Modells mit 118 Gramm auf niedrigem Niveau.

Sony Ericsson Xperia Arc

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Timescape bündelt an zentraler Stelle Nachrichten, Anrufe und Tratsch aus den Netzwerken.

Klar ist bei diesen Eckdaten aber auch, dass der Nutzer kein Metallgehäuse erwarten kann. So steckt das Sony Ericsson Xperia Arc in einem flachen, an seiner dünnsten Stelle lediglich 9 Millimeter hohen Kunststoffgehäuse mit chromfarbenen Applikationen.

Für optische Eigenständigkeit des laut Herstellers rund 600 Euro teuren Smartphones sorgt die in Richtung Display etwas nach innen gebogene Rückseite, die wohl auch für den Namen Arc (englisch für Bogen) Pate stand, bei der Nutzung aber keinen spürbaren Vorteil bringt. Die Haptik und auch die Verarbeitung sind gut, lediglich der Akkudeckel des Testgerätes hat etwas Spiel, sodass unser Arc beim Bedienen gerne mal leise knarzt.

Sony Ericsson Xperia Arc

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Der Micro-HDMI-Anschluss stellt die Verbindung zu einem Flatscreen her und bringt so sämtliche Inhalte auf den TV.

Keinen Anlass zur Kritik bietet der kapazitive Touchscreen, der von einem kratzfesten Mineralglas geschützt wird. Dieser misst in der Diagonalen satte 4,2 Zoll und löst mit 480 x 854 Pixeln praxisgerecht auf. Als Besonderheit hat das Xperia Arc zudem einen Bildverbesserer mit dem Namen "Mobile Bravia Engine" an Bord, der für eine verbesserte Bildqualität bei der Darstellung von Fotos und Videos sorgen soll.

Allerdings sollte man die Ergebnisse beim Einsatz dieses Tools kritisch beäugen, denn im Test wirkten Videos ohne die Mobile Bravia Engine einen Tick natürlicher, wenn auch nicht mehr so brillant. Was einem mehr liegt, ist Geschmackssache. Ganz objektiv lässt sich dagegen feststellen, dass das Display mit seiner scharfen und ausgewogenen Darstellung gefallen kann.

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Intuitive Bedienung

Wie schon bei den letzten Smartphones setzt Sony Ericsson auch beim Xperia Arc auf das Google-Betriebssystem Android, das hier in seiner aktuellsten Version 2.3 seinen Dienst verrichtet.

Auf Google allein mag sich der Hersteller aber auch beim Xperia Arc nicht verlassen und verpasst der Plattform eine optisch eigenständige Benutzeroberfläche. Diese bietet fünf Homescreens, die sich wie üblich mit allerlei Widgets, Ordnern und Programmverknüpfungen bestücken lassen. So kommen etwa die neuesten Facebook- oder Twitter-Meldungen über das Timescape-Widget auf das Display, über anstehende Termine informiert das Kalender-Widget.

Sony Ericsson Xperia Arc

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Der Nutzer kann auf dem Homescreen Ordner anlegen und diese mit Programmenn bestücken.

Im unteren Displaybereich findet sich zudem eine Leiste, die man ebenfalls nach eigenem Gusto befüllen kann - einen festen Platz in zentraler Position hat hier lediglich die Bedienfläche für das Hauptmenü. Auch dort ist der Nutzer der Herr über die zahlreichen Einträge und kann diese nach seinen Vorlieben anordnen oder auch einfach nach bestimmten Vorgaben, wie etwa Name oder Aktualität, sortieren.

Dies alles lässt sich intuitiv und selbsterklärend bedienen. Dazu passen auch die großzügigen Layouts der Ziffern- und der Qwertz-Tastatur. So macht auch das Schreiben von Nachrichten auf dem großen Touchscreen richtig Laune.

Damit der Nutzer in seinem Tatendrang nicht ausgebremst wird, setzt Sony Ericsson als Herzstück den 1-GHz-Prozessor MSM8255 von Qualcomm ein. Dennoch genehmigte sich das Xperia Arc im Test hin und wieder eine kleine Verschnaufpause, etwa beim Aufrufen von Programmen. Erst wenn im Einstellungsmenü unter "Display" der Punkt "Animationen" reduziert oder abgeschaltet wird, flutschen die Menüpunkte nahezu verzögerungsfrei über den schicken Touchscreen.

Zeigte sich Sony Ericsson beim Prozessor noch in Geberlaune, fällt der interne Speicher mit knapp 300 MB für ein Modell dieser Kategorie schlicht und einfach zu klein aus. Als kleine Entschädigung wird das Xperia Arc wenigstens mit einer 8 GB großen Micro-SD-Karte für den Wechselspeicherslot, der sich unterhalb der Akkuabdeckung findet, ausgeliefert.

Ebenfalls nicht ideal sind die drei Hardkeys unterhalb des Displays: Die Drücker für "Homescreen", "Optionen" und "Zurück" sind sehr schmal geraten, zudem ist bei allen dreien der Druckpunkt schlecht definiert. Tippt man im Eifer des Gefechts zügig auf die Tasten, kann es schon mal vorkommen, dass eine Eingabe nicht erkannt wird.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr zur Ausstattung und wie sich das Xperia Arc im Labortest schlägt.

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