Ratgeber

E-Plus

Mit Billigtarifen sorgt E-Plus regelmässig für Aufsehen, im Service haben die Grünen an Tempo zugelegt.

Auch hier gilt: Vor einem Berater aus Fleisch und Blut will erst einmal die Hürde Sprachcomputer genommen werden. Und der traktiert einen bei E-Plus mit besonders vielen Unterpunkten: Wollen Sie dies, drücken Sie das, wollen Sie jenes, drücken Sie dieses - da muss man den Hut schon fest aufs Haupt drücken, dass einem selbiger nicht hochgeht. Meldet sich schlussendlich ein Mitarbeiter, kann man aber in der Regel aufatmen: Die Themengebiete sind gut bis befriedigend geschult, generelle Lücken gab's keine zu beklagen. Interesse an Mobilfunk haben die Mitarbeiter offensichtlich auch: Ein Herr erklärte der Testerin, was es mit dem mobilen Fernsehen DVB-H auf sich hat, obwohl sich sein Arbeitgeber aus dem entsprechenden Konsortium verabschiedet hat. Auffällig bei den Datentarifen: Hier drängten die Berater allzu sehr auf den Abschluss der 5 Gigabyte großen Fairflat für 39 Euro im Monat - was für den angefragten täglichen Download von E-Mails viel zu viel Volumen und viel zu teuer ist. Diesen schönen Ausrutscher wollen wir Ihnen auch nicht vorenthalten: Eine resolute Dame verwechselte HSDPA hartnäckig mit HSCSD und bestand zudem darauf, dass "Apple die Sache in Amerika" aufbauen wolle, aber wohl nicht nach Europa bringe. Aha. In der E-Plus-Paradedisziplin "billige Sprachtarife" haben es die Berater naturgemäß nicht schwer, da E-Plus attraktive Angebote unterhält - hier war die Beratung in Ordnung. Anders als der Preis von 49 Cent pro Anruf vom Kundenhandy.

connect-Urteil: befriedigend (173 Punkte)

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