connect Festnetztest 2020

Crowdsourcing

Crowdsourcing

Bis zu 140 der 1000 möglichen Gesamtpunkte vergeben wir in der Teildisziplin Crowdsourcing. 

Wie schon im Vorjahr fließen auch im vorliegenden Breitband-­ und Festnetztest die Ergebnisse von Crowdsourcing-­Ana­lysen in die Gesamtwertung ein. Dafür hat zafaco die öffentlich zugänglichen Ergebnisse der Breitbandmessung der Bundes­netzagentur berücksichtigt (https://breitbandmessung.de).

Die Auswertung basiert auf Daten, die zwischen dem 1. April 2019 und dem 31. März 2020 gesammelt wurden. Die Analysen wurden für die 107 Stadtkreise und kreisfreien Städte Deutschlands durchgeführt, da dort jeweils mehrere Anbieter mit in der Regel mehreren Produktkategorien vertreten sind. 

Bei den Auswertungen sorgte ein mehrstufiger Validierungsprozess dafür, dass etwa Messungen über WLAN, an gedrosselten Anschlüssen, technisch oder tariflich ungültige Messungen oder Mehrfachmessungen aus dem analysierten Datenbestand ausgefiltert wurden.

So flossen insgesamt 71 238 per Crowdsourcing vorgenommene Messungen in das Gesamtergebnis ein. Das Wartungsfenster gilt nicht für die Crowdsourcing-Ergebnisse.

Für die Ergebnisse der Crowdsourcing-Analysen konnte die Kandidaten maximal 140 oder 1000 Gesamtpunkte erzielen. Dabei gab es bis zu 40 Punkte für den ermittelten Maximaelwert aus den Medianen der Datenraten bei Downloads und bis zu 30 Punkte für den entsprechenden Wert bei Uploads. Außerdem vergaben wir weitere maximal 30 Punkte, wenn die Abweichung von der Lieferzuverlässigkeit der Downloads möglichst gering ausfiel – und weitere maximal 30 Punkte für den entsprechenden Wert bei Uploads.

Eine Besonderheit gab es jedoch beim Crowdsourcing für Vodafone zu berücksichtigen: Innerhalb des Auswertungszeitraums, nämlich am 17. Februar 2020, haben die Düsseldorfer die Integration des von ihnen aufgekauften Anbieters Unitymedia offiziell abgeschlossen. Seit diesem Tag treten beide Unternehmen als gemeinsame Marke auf. 

In unseren erst danach durchgeführten Messungen konnten wir dies bereits berücksichtigen. Während des Großteils des Betrachtungszeitraums für unser Crowdsourcing waren beide Anbieter aber noch separate Unternehmen – und entsprechend nahmen ihre Kunden auch getrennte Wertungen bei den von ihnen durchgeführten Breitbandmessungen vor.

Bei der Ermittlung der Ergebnisse für den vorliegenden Test mussten wir daher die Einzelwertungen zu einem gemein­samen Ergebnis für Vodafone inklusive Unitymedia verrechnen. Dieser Berechnung legten wir die Kundenzahlen beider Einzelunternehmen zugrunde:

 Gemäß der 21. TK­-Marktanalyse Deutschland des Verbands der Anbieter von Telekommunikations­ und Mehrwertdiensten (VATM) hatte Vodafone am darin berücksichtigten Stichtag 30.6.2019 6,9 Millionen Festnetzkunden (Marktanteil 19,9%). 

Unitymedia kam auf 3,7 Millionen Kunden (Marktanteil 10,7%). Daraus ergibt sich im neuen gemeinsamen Unternehmen ein Verhältnis von 65,1% ehemaligen Vodafone­Festnetzkunden zu 34,9% ehemaligen Unitymedia­Kunden. 

Dieses Verhältnis haben wir der Gewichtung der Crowdsourcing­Teilergebnisse zu einem gemeinsamen Ergebnis für den Kandidaten Vodafone berücksichtigt.

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