connect Festnetztest 2021

Festnetztest 2021: So testen connect & zafaco

Wie gut sind die Festnetzanschlüsse in Deutschland? Hier erfahren Sie, wie connect in Zusammenarbeit mit zafaco GmbH die Messungen für den Festnetztest durchführt.

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Wie gut sind die Festnetzanschlüsse in Deutschland? - So testen connect und zafaco beim Festnetztest.

So testen connect und zafaco

Bereits seit 2009 führt connect seinen anspruchsvollen Festnetztest in enger Kooperation mit der zafaco GmbH mit Sitz in Ismaning aus. Sie betreibt Testanschlüsse in insgesamt 42 Städten, wobei nicht jeder Netzbetreiber an jedem Standort mit einem Anschluss am Test teilnimmt.

Bei unseren Testkandidaten unterscheiden wir zwischen überregionalen, also bundesweit aktiven Anbietern und Regionalanbietern, deren Anschlüsse nur in bestimmten Bundesländern oder Regionen erhältlich sind. Überregionale Anbieter nehmen mit insgesamt 16 Testanschlüssen teil, regionale Anbieter mit vier.

Bei der Auswahl der Zugangsprodukte pro Anbieter verfolgen connect und zafaco das Ziel, sich der tatsächlichen Angebote im Markt anzunähern. Denn nicht jeder Kunde nutzt die schnellsten und teuersten Leitungen. Deshalb berücksichtigt die Verteilung der Anschlüsse über verschiedene Bandbreitenklassen das Angebotsspektrum der Netzbetreiber. Die komplette Aufstellung der im Testfeld berücksichtigten Anschlusstypen finden Sie hier:

Für die Zuordnung zu Bandbreitenklassen und für die Bewertung einiger Messwerte müssen wir prüfen, welche Leistungen ein Anbieter seinen Kunden tatsächlich zusagt. Dabei checken wir aus Fairnessgründen auch, ob die getesteten Anschlusstypen wirklich so vermarktet werden. Beides prüfen wir anhand der von der Bundesnetzagentur vorgeschriebenen Produktinformationsblätter. Diese technischen Beschreibungen muss jeder Anbieter öffentlich bereitstellen – per Google-Suche lassen sie sich schnell finden.

An den Standorten nahmen ­automatisierte Testsysteme vom 17.5. bis zum 13.6.2021 (Ausnahme Vodafone, siehe hier) insgesamt rund 2,4 Millionen Messungen vor. Damit unaufschiebbare Wartungsarbeiten nicht zu unfairen Nachteilen führen, berücksichtigte zafaco ein nächtliches Wartungsfenster und erfasste in der Zeit von 2 bis 6 Uhr morgens keine Messwerte. Dieses Wartungsfenster gilt nicht für die Crowdsourcing-Messergebnisse.

Automatisiert wurden rund um die Uhr Messungen von Telefonie, Datenübertragungen, Web-Services und Web-TV durchgeführt. An den getesteten Anschlüssen kamen dabei jeweils die von den Anbietern offiziell angebotenen Endgeräte mit aktueller Firmware zum Einsatz. connect und zafaco haben allerdings den Grundsatz, dass nur Konfigurationen am Test teilnehmen, die auch wirklich für die Kunden verfügbar sind.

Deshalb wurde in Abstimmung mit den Netzbetreibern bereits vor Testbeginn festgelegt, mit welchem Firmwarestand die Router daran teilnehmen durften. Eine Übersicht der verwendeten Endgeräte und ihrer Firmwarestände finden Sie hier:

Ein Whitepaper mit einer ausführlichen Dokumentation des Testverfahrens steht hier https://www.zafaco.de/de/whitepaper zum Download bereit.

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