Navi-PC-Software im Check

Garmin Mapsource

Garmins MapSource wendet sich eher an Tüftler - zumindest deuten darauf die zahlreichen Buttons, Menüs und Funktionen hin, die den Bildschirm bevölkern.

Beim Programmstart präsentiert sich das Fenster zweigeteilt: Rechts sieht man eine Übersichtskarte des installierten Kartenmaterials, links sind Karten, Wegpunkte, Routen und Tracks in vier Reitern organisiert.

Im ersten verwaltet man zugekauftes Kartenmaterial, um etwa einzelne Kartenkacheln auf dem Navi zu installieren. Unter "Wegpunkte" kann man direkt auf der Karte einzelne Punkte auswählen, sie mit Informationen und einer Kategorie versehen und später mit anderen Wegpunkten zu einer Route zusammenführen.

Unter "Routen" plant man, ähnlich wie im Navi selbst, Strecken mit mehreren Zwischenzielen; eine Suchfunktion hilft beim Auffinden von Straßen und POIs. Die so geplante Route lässt sich anschließend auch in Google-Earth anzeigen.

© Archiv

Die geplante Route kann man mit einem Mausklick im virtuellen Globus von Google-Earth anzeigen lassen.

Die Funktion "Tracks" erlaubt das freihändige "Zeichnen" auf der Karte - so lassen sich auch Offroad-Routen über freies Gelände festlegen. Das Konzept lässt sich aber auch umdrehen: Aufgezeichnete Tracks können vom Navi auf den PC geladen werden, sodass sich die gefahrene Strecke zu Hause am Bildschirm nachvollziehen lässt. Routen, Wegpunkte und Tracks kann man speichern und für die spätere Verwendung archivieren.

Die Verwaltung von POIs dagegen ist mit MapSource nicht möglich; hierfür benutzt Garmin ein eigenes Programm namens POI-Loader. Das gleiche gilt für Firmwareupdates, die mithilfe des WebUpdaters erfolgen. Inhalte wie Musik oder Bilder wiederum lassen sich auch hier nur mithilfe des Windows Explorers auf das Navigationsgerät ziehen, das sich wie ein Wechselspeichermedium verhält und als eigenes Laufwerk am PC angezeigt wird.

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