Kostenlos ins Internet

Hotspots bei der Telekom

© Telekom

Die Telekom hat ein vielfältiges WLAN-Angebot im Portfolio, allerdings zumeist kostenpflichtig und vielfach nur von der eigenen Kundschaft nutzbar.

Die Deutsche Telekom hat ihr Hotspot-Angebot in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Inzwischen betreiben die Bonner rund 20 000 lokale Zugangspunkte ins Internet. Um bei den WLAN-Zugängen auf die stolze Zahl von 800 000 zu kommen, bedarf es aber der massiven Hilfe der eigenen Kundschaft.

Wer gibt, dem wird gegeben

Und das funktioniert so: Wer einen DSL-Anschluss der Telekom und einen geeigneten Router hat, kann - ohne Abstriche an der eigenen Bandbreite in Kauf nehmen zu müssen - einen Teil seiner WLAN-Kapazität für andere Nutzer zugänglich machen und profitiert außerhalb seines Wohnorts selbst von den öffentlich bereitgestellten Internetzugängen anderer Telekom-Kunden, um dort kostenlos im Web zu surfen.

Dieser Service nennt sich WLAN to go und ist für Community-Mitglieder kostenlos. Wer hier mitmacht, kann übrigens nicht nur an den inländischen Hotspots der Telekom kostenfrei andocken, sondern dank einer Kooperation mit dem spanischen Unternehmen Fon insgesamt an mehr als 14 Millionen Zugangspunkten in verschiedenen Ländern in Europa und auf anderen Kontinenten.

Die meisten anderen Nutzer werden jedoch zur Kasse gebeten - sofern sie das jeweilige Angebot überhaupt in Anspruch nehmen können. Denn nur der sogenannte "HotSpot-Pass", der für einen Tag, eine Woche oder einen ganzen Monat gebucht werden kann und auch in etlichen ICEs der Deutschen Bahn zur Verfügung steht, lässt sich auch von Nicht-Telekom- Kunden buchen. Die anderen Angebote sind nur für die eigene Klientel verfügbar. Zum Beispiel der Tarif HotSpot Basis, der nach der tatsächlichen Nutzungsdauer mit neun Cent pro Minute abgerechnet wird. Einwählen können sich auf diese Weise ausschließlich Mobilfunk- und Festnetzkunden der Telekom.

Auch die günstige HotSpot Flat kann nur nutzen, wer einen Mobilfunklaufzeitvertrag bei den Bonnern abgeschlossen hat. In verschiedenen Mobilfunk- und Festnetztarifen ist die HotSpot Flat bereits inklusive. Dank diverser Kooperationen lassen sich etliche Telekom-Hotspots ebenfalls ohne Aufpreis nutzen: beispielsweise an 105 großen Bahnhöfen (30 Minuten gratis), an diversen Flughäfen (meist unbegrenzt) oder etwa in den Filialen von Mc Donald's (60 Minuten kostenfrei).

WLAN über den Wolken

Einen besonderen - wenn auch nicht besonders günstigen - WLAN-Service bietet die Telekom zudem in Kooperation mit der Lufthansa: Auf ausgewählten Flügen und in nahezu sämtlichen Lounges können Passagiere mit dem HotSpot Pass Sky kabellos ins Netz gehen. Tipp: Wer genügend Lufthansa-Meilen gesammelt hat, darf das Surfvergnügen über den Wolken auch damit bezahlen.

Den nächsten verfügbaren Hotspot der Telekom findet man entweder per Browser auf der Webseite www.hotspot.de oder mobil mit der für iOS und Android verfügbaren App Online Manager, die gleichzeitig die Anmeldung im jeweiligen Netzwerk übernimmt. Die zwingend notwendige Authentifizierung erfolgt grundsätzlich verschlüsselt. Um auch alle anderen Daten verschlüsselt übertragen zu können, ist eine VPN-Verbindung notwendig. Zu diesem Zweck bietet die Telekom eine kostenlose VPN-Client-Software für Windows (XP, Vista und 7) sowie für MacOS X an. Auch mit iOS- und Android-basierten Smartphones kann man damit über eine sichere VPN-Verbindung im Web surfen.

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