Kaufberatung Laptop

2-in-1-Geräte

Convertibles und Detachables werden immer beliebter. Kein Wunder, kombinieren sie doch die Funktionalität von Notebooks mit dem Komfort von Tablets.

Auch für die steigende Zahl der Anwender, die sich weder eindeutig für ein Notebook noch für ein Tablet entscheiden können, gibt es eine Geräteklasse: die immer beliebter werdenden Hybrid-Notebooks. Ihr Markenzeichen ist die Art und Weise, wie die überwiegend hochauflösenden 10 bis 15,6 Zoll großen Touchsisplays mit der zugehörigen Tastatureinheit verbunden sind..

© HP

Das um 360 Grad neigbare Scharnier des HP Spectre x360 ermöglicht vier verschiedene Nutzungsmodi.

Um vom Notebook- in den Tablet-Modus zu wechseln, gibt es bei Convertibles verschiedene Varianten: Entweder muss man den Bildschirm drehen und auf die Tastatur legen, im Rahmen flippen oder um 360 Grad auf die Unterseite des Geräts klappen. Bei Detachables lässt sich das Display komplett von der Tastatureinheit lösen und als vollwertiges Tablet benutzen. Im Prinzip richten sich die wandlungsfähigen 2-in-1-Geräte an alle, die zwar für Office-Arbeiten eine Tastatur benötigen, aber zum Beispiel in der Freizeit, für Kreativ- und Kontrollaufgaben ein Tablet bevorzugen. Einstiegsmodelle gibt's ab rund 350 Euro, hochwertige Geräte dieser Klasse bereits ab 700 Euro

Die genialen Display-Scharniere und -Arretierungen sind die kritischste Stelle an einem Hybrid-Notebook. Denn ist die empfindliche Mechanik defekt, bleibt im besten Falle ein ständig geöffnetes Ultrabook oder ein teures und meist schweres Tablet übrig. Mechanische Überbelastungen sind daher möglichst zu vermeiden, zudem sollten die Geräte keiner starken Sonnenstrahlung und staubiger Umgebung ausgesetzt werden setzen.

© Acer

Einfach die Tastatur abziehen, und das Notebook wird zum Tablet (im Bild: Acer Aspire Switch 11).

Zwischen Tablet und Ultrabook

Da es sich bei Convertibles und Detachables im Prinzip um Ultrabooks mit besonderer Displaymechanik handelt, besitzen sie ähnliche Langlaufeigenschaften. Auch die Speicher- und Leistungskomponenten entstammen dem gleichen Baukasten: Strom sparende Intel-Core-Prozessoren, SSDs und zumindest 4 GB RAM. Oft sind die Tastaturen beleuchtet. Wie bei Ultrabooks und "reinen" Tablets ist die Schnittstellenarmut eine große Schwäche der 2-in-1-Geräte. Sie bieten oft nur einen HDMI- und einen Speicherkartenslot sowie einen, maximal zwei USB-Anschlüsse. Bei Detachables stecken der eigentliche Rechner und der Akku ausschließlich in der Displayeinheit. Im Tablet-Modus sind diese Geräte deshalb deutlich dicker und schwerer als normale Tablets.

Die neuesten Hybrid-Notebooks verfügen fast durchweg über Windows 10 (oder zumindest über eine kostenlose Update-Option), das sowohl für die Touchbedienung als auch für den herkömmlichen Desktop-Betrieb optimiert ist. Von daher versprechen sich die Hersteller - nicht zu unrecht - sehr viel von der noch recht jungen Gerätekategorie.

Mehr zum Thema

IFA-Neuheit

Lenovo hat auf der IFA ein 7-Zoll-Tablet für 200 Euro vorgestellt. Das S5000 bietet einen Quad-Core-Prozessor, eine 5-Megapixel-Kamera und Android…
Testbericht

Für das Lenovo Ideapad Yoga 2 ist eine 360-Grad-Wende kein Problem. Und es ist als Notebook eine Option für diejenigen, die nach dem Support-Ende von…
IFA 2014

Auf der IFA 2014 wird Lenovo womöglich sein neues Android Tablet S8-50 mit LTE präsentieren. Wir haben bereits einige Informationen zur Ausstattung…
Android-Tablet

74,2%
Lenovo beweist mit dem Design des Tab S8 Geschmack. Ob auch Bedienkomfort und Leistung des Android-Tablets stimmen,…
Marktübersicht Convertibles und Detachables:…

Wir erklären den Unterschied zwischen Convertible und Detachable und geben einen Marktüberblick.