Testbericht

Falk F10 9.0

12.5.2009 von Florian Stein und Redaktion connect

Learning by driving: Das Falk F10 (399 Euro) merkt sich die gefahrenen Geschwindigkeiten der letzten 1000 Kilometer und übermittelt diese anonymisiert an einen Falk-Server, sobald es an den PC angeschlossen wird. So sollen die für die Straßen hinterlegten Geschwindigkeiten nach und nach der Wirklichkeit angepasst werden.

ca. 1:35 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Falk F10 9.0
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Falk F10 9.0
Falk F10 9.0
© Archiv

Pro

  • neue Software mit neuen Funktionen
  • Bluetooth-Freisprechanlage

Contra

  • Ansagen teilweise zu früh

Fazit

Connect-Urteil: 442 von 500 Punkten, sehr gut; Preis/Leistung: gut


88,4%

Für diese modifizierten Straßendaten gibt's im F10 die Routenoption "schlau". Anders als die auf den Standarddaten basierende Möglichkeit "schnell" berechnet die schlaue Variante die Strecke also anhand tatsächlich gefahrener Geschwindigkeiten.

Falk F10 9.0
Die Datenbasis der schlauen Routenplanung ist noch etwas löchrig
© Screens: naviconnect

Und tatsächlich wählt das F10 schon ab und zu schlaue Routen. In den Genuss dieser cleveren Navigation kommt jeder F10-Nutzer, der sich registriert und sein Navi regelmäßig an den PC anschließt. Denn dann lädt es sich die von anderen Nutzern korrigierten Tempo-Indizes für die von diesen zuvor befahrenen Straßen herunter.

Und da diese Angaben mit bestimmten Erhebungzeiten und Wochentagen verknüpft werden, nimmt das Navi dann jeweils die zu diesem Zeitpunkt schlaueste Route. Noch ist die Datenbasis allerdings nicht groß genug, damit das flächendeckend funktioniert.

Neue Software, neue Funktionen

Falk F10 9.0
Neu mit 9.0: Ausfahrten in Reality View und einblendbarem Splitscreen
© Archiv

Ab sofort gibt es das F10 mit der neuen Version 9.0, die weitere Verbesserungen mitbringt. Die augenscheinlichste ist der neue und sehr übersichtliche Zieleingabe-Screen.

Dazu gibt es jetzt auch bei Falk Autobahnausfahrten in Reality View beziehungsweise in "Echt-Sicht" wie Falk es nennt. Der neue Splitscreen stellt neben der 3-D-Ansicht die Karte vereinfacht dar oder zeigt die Fahranweisungen mit Pfeilen an.

Merklich verbessert ist die Systemperformance: Das F10 reagiert fixer auf Eingaben, die Spracheingabe von Zielen klappt tadellos. Die akustische Zielführung lässt zwar ab und zu einen Hinweis vermissen, manche Ansage kommt etwas früh, aber das wäre nur bei defektem Bildschirm ein Problem. In Kombination mit dem Display klappt die Zielführung sehr gut.

Multimedia satt

Da das F10 mit der neuen Software in Performance und Bedienung zugelegt hat und nach wie vor TMC-Pro beherrscht, ist es jetzt einen Schritt weiter. Hinzu kommen Bluetooth-Freisprechanlage, Spiele sowie Multimedia satt und ein guter Reiseführer von MairDumont (Marco Polo).

Karten-Updates sind bei Registrierung über die Falk-Homepage binnen 30 Tagen nach Kauf zwei Jahre inklusive. Viele Funktionen, Top-Navigation mit Lernfunktion, sehr gute Handhabung: Das F10 ist ein Spitzen-Navi und holt mit der neuen Software noch fünf Punkte mehr. 

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