Testbericht

Garmin nüvi 1690

4.4.2011 von Oliver Stauch

Das nüvi-Topmodell 1690 setzt auf ein integriertes Funkmodem und Internet-Dienste. Lohnen sich die 349 Euro?

ca. 1:15 Min
Testbericht
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  1. Garmin nüvi 1690
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© Archiv

Pro

  • Gerät wirkt hochwertig und stabil
  • schnelle Menüwechsel
  • klare Bezeichnungen
  • Live-Dienst via Internet

Contra

  • keine Sprachsteuerung

Das Garmin nüvi 1690 ist das erste Garmin-Navigationssystem mit einem Live-Dienst via Internet, hier "nüLink" genannt. Hierzu ist ein Mobilfunk-Modem in das Gerät integriert, das neben Verkehrsmeldungen auch eine Google-Suche, Wetterinfos, Flugpläne, ein Telefonbuch und Kraftstoffpreise stets aktuell auf den Bildschirm bringt. Zwölf Monate ist das Abo im Kaufpreis bereits enthalten, danach kann man es für 79 Euro pro Jahr verlängern.

Garmin nüvi 1690
© connect

Design und Verarbeitung

Durch das integrierte Modem fällt das Garmin nüvi 1690 etwas dicker aus als die Kollegen der 1300er Serie, das Gerät wirkt aber ebenso hochwertig und stabil, auch dank des silberfarbenen Rahmens um die Front. Das Display des nüvi 1690 erscheint zudem etwas kontrastreicher; die sonstige Ausstattung ist mit Bluetooth-Freisprechanlage, Spurassistent und ecoRoute ebenfalls komplett. Vermisst wird allerdings eine in dieser Klasse sonst fast schon selbstverständliche Sprachsteuerung - hier hat das Garmin nüvi 1690 leider nichts zu bieten.

Auf die Bedienung hat dies keinen Einfluss: Hier gleicht das nüvi 1690 seinen kleinen Brüdern und überzeugt ebenso durch schnelle Menüwechsel und klare Bezeichnungen. Stolperstellen gibt es so gut wie keine, alles ist routiniert gemacht.

Garmin nüvi 1690
© connect

Zielführung mit Online-Vorteil

Letzteres gilt auch für die Zielführung - was allerdings fast schon wieder schade ist, da andere Topmodelle hier noch zusätzlich mit 3-D-Effekten und Gebäudedarstellungen wuchern können. Das nüvi 1690 hingegen kann man in puncto Zielführung kaum von seinen Geschwistern unterscheiden - das ist positiv in Sachen Zuverlässigkeit, negativ im Hinblick auf den höheren Preis.

Die nüLink-Dienste sind zwar gut gelungen, insbesondere die Google-Suche und die Benzinpreisinfos erwiesen sich in der Praxis als große Erleichterung. Etwas enttäuschend war allerdings, dass sich die Staumeldungen noch nicht sonderlich vom herkömmlichem TMC Pro abheben konnten - hier wird ein separater Test näher Aufschluss geben müssen.

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