Steile Lernkurve

Kia e-Niro Spirit: Connectivity

13.11.2020 von Michael Peuckert

ca. 1:15 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Kia e-Niro Spirit im Car-Connectivity-Test
  2. Kia e-Niro Spirit: Infotainment
  3. Kia e-Niro Spirit: Navigation
  4. Kia e-Niro Spirit: Connectivity
  5. Kia e-Niro Spirit: User Experience & Fazit
Kia e-Niro Spirit: Connectivity - Screenshot UVO App
Die UVO Connect-App bietet eine übersichtliche Optik und zahlreiche Remotefunktionen für den Kia e-Niro.
© umlaut

Während die UVO Connect-App einen guten Eindruck hinterlassen kann, fehlt es dem e-Niro vor allem an Features.

Kia packt ab der Ausstattungslinie „Vision“ das maximale Connectivitypaket in den e-Niro. Es besteht aus einem fest verbauten LTE-Modem mit eSIM sowie dem Onlinedienst UVO Connect und den Kia Live-Services samt diverser Schnittstellen.

Bei Letzteren gibt sich der Kia leider sehr übersichtlich, denn bis auf Bluetooth (hier lassen sich zwei Geräte gleichzeitig mit dem System verbinden) und einem kabelgebundenen USB-A-Anschluss für Daten (der zweite USB-Anschluss dient lediglich zum Laden von mobilen Geräten) ist leider nichts weiter vorhanden.

Es gibt weder WLAN noch einen WLAN-Hotspot für die Insassen, und auch Slots für eine eigene SIM- oder Speicherkarte sind nicht vorhanden.

Kia e-Niro Spirit: Connectivity - Screenshot Kia LIVE
Unter dem Icon „Kia LIVE“ findet der Nutzer sämtliche Live-Funktionen des Kia-Systems gesammelt. Darunter sind auch Wetterinfos und Live-POIs.
© umlaut

Für Smartphones bietet Kia aber eine praktische drahtlose Lademöglichkeit nach Qi-Standard; sie ist unterhalb des Klimareglers platziert. Und wenn das Smartphone an das System per USB angedockt wird, lassen sich Apple Carplay oder auch Android Auto nutzen.

In Sachen Smartphone und Telefonie ist zu erwähnen, dass die Freisprechfunktion des e-Niro im Test eine richtig gute Vorstellung ablieferte. Gespräche waren in beide Richtungen klar verständlich und ausreichend laut. Zudem liest der Stromer eingehende Kurznachrichten auf Wunsch sogar vor.

Beim Thema „Produktivität und Information“ sieht es dagegen leider düster aus. So gibt es im e-Niro weder einen Browser noch die Möglichkeit, E-Mails anzuzeigen oder gar zu bearbeiten. Dafür lassen sich dank der Kia Live-Services Wetterinformationen sowie POIs und Ladesäulen auch außerhalb des Navigationsbereichs aufrufen.

Das Highlight im Connectivitybereich ist aber ohne Zweifel die gelungene UVO Connect-App. Sie ist übersichtlich und attraktiv gestaltet und lässt sich intuitiv bedienen.

Mit Tür- und Klimatisierungsfunktionen beherrscht sie zudem auch praktische Remote-Services. Letztere lassen sich detailliert planen. Zudem kann man über die App auch Navigationsziele an den e-Niro senden.

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