Steile Lernkurve

Kia e-Niro Spirit: Navigation

13.11.2020 von Michael Peuckert

ca. 1:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Kia e-Niro Spirit im Car-Connectivity-Test
  2. Kia e-Niro Spirit: Infotainment
  3. Kia e-Niro Spirit: Navigation
  4. Kia e-Niro Spirit: Connectivity
  5. Kia e-Niro Spirit: User Experience & Fazit
Kia e-Niro Spirit: Navigation - Screenshot Abfahrtsansicht
Die Navi-Darstellung, hier eine Abfahrtsansicht, ist sehr übersichtlich und eindeutig. Im Test gab es hierfür durch die Bank Lob.
© umlaut

Das Navigationssystem des koreanischen Stromers hinterlässt einen guten Eindruck und überzeugt mit zuverlässiger Routenführung sowie praktischen Live-Funktionen.

Eines der Highlights in diesem Test war ohne Zweifel das Navigationssystem des e-Niro. Es vereint einfache Bedienung mit exakter Routenführung und bietet dank der Onlinefunktion Live-Dienste.

Sie liefern nicht nur Verkehrsinformationen in Echtzeit, sondern unter anderem auch eine Parkplatzauskunft mit Belegungsgrad und Preis so- wie – noch wichtiger – eine Info über freie Ladesäulen. Dabei vermisste der Tester lediglich die Leistungsangabe; damit könnte der Nutzer eine noch genauere Wahl für einen möglichst schnellen Ladestopp treffen.

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Apropos laden: Ist die ermittelte Route zu weit für eine Batteriefüllung, rechnet das System auch Ladestopps entlang der Route mit ein. Genau so soll es sein! Der Fahrer muss hier also nicht selbst auf die Suche gehen, auch wenn das beim Kia kein großes Problem wäre.

Ansonsten gibt es die in dieser Preisklasse üblichen Brot-und-Butter-Funktionen, die beim Kia in ihrer Ausprägung aber höchstes Niveau erreichen. Dies beginnt bei den Darstellungsoptionen, der Routenauswahl oder auch der Möglichkeit, Ziele vom Smartphone zu empfangen.

Kia e-Niro Spirit: Navigation - Screenshot Ladestationen
Auch bei der Suche nach einer Ladestation hilft das System und zeigt, ob eine Säule frei ist. Die maximale Leistung wird jedoch nicht verraten.
© umlaut

Lediglich mit Luxusfunktionen wie einer spurgenauen Routenführung oder einer Google-Earth-Ansicht kann der e-Niro nicht aufwarten. Dies war aber auch nicht die Erwartungshaltung in unserem Test.

Wie bereits angedeutet, präsentierte sich der Stromer on-the-Road in seinem Element und konnte sowohl mit klaren und einem guten Timing versehenen akustischen Anweisungen glänzen als auch mit einer schönen optischen Routenführung. Auch bei der Routenwahl in der Stadt, über Land oder der Autobahn konnte der Kia überzeugen.

Zudem hat er Verkehrsinformationen zeitnah und mit einer entspannten Logik verarbeitet. Die Folge ist die Verbalnote „gut“ und im virtuellen Gesamtranking der Platz direkt hinter den Premium-Navigationssystemen.

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