Kindertablet

Kurio Tab 2 im Test

Ein Tablet für die Kleinsten: Das Kurio Tab 2 ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht. Die Kontrolle über Apps und Nutzungsdauer bleibt bei den Eltern.

© Kurio

Kurio Tab 2

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EUR 102,94

Pro

  • vorinstallierte Bewegungsspiele und Lern-Apps
  • Android 5
  • Micro-SD-Kartenfach
  • HDMI
  • Haupt- und Frontkamera (2/0,3 MP)
  • Schutzhülle im Lieferumfang
  • Standfunktion
  • mehrere Kinderprofile möglich

Contra

  • schlechtes Display
  • wenig interner Speicher
  • unvollständiger Schutz der Hülle
  • Ständer lose
Vielversprechend

Für das Tablet Kurio Tab 2 muss der Nachwuchs noch nicht einmal lesen können. Bei dem Tablet für Kinder ab vier Jahren setzt der Hersteller Kurio auf die Software von Kidoz. Zahlreiche Apps sind bereits installiert; im Kidoz-Store, der den Kindern zugänglich ist, gibt es weitere, zum Teil kostenpflichtige. Bezahlt wird mit Talern aus Goldsäckchen, die die Eltern vorher gefüllt haben müssen - mit harter Währung, versteht sich. Wenig kindgerecht ist, dass die Kids bei leerem Säckchen in der Kreditkartenanmeldung für den Währungstausch landen.

Aus dem eigenen Repertoire ergänzt Kurio seine sogenannten Motion-Apps für ein bis zwei Spieler. Dabei fängt die Kamera des aufgestellten Tablets die Bewegung der Kinder ein und überträgt sie auf den Avatar des Kindes im Spiel. Weitere Apps, zum Beispiel für Hörbücher, können nach Verlassen der Oberfläche mit einem Passwort auf dem Android-5-Tablet aus dem Play Store erworben und für den Nachwuchs freigeben werden.

Wer Hörbücher und Videos in Dateiform vorliegen hat, kann sie über den Micro-USB-Port (über den das Tablet auch unterwegs geladen werden kann) mit passendem Adapter und einem Stick auf das Tablet spielen. Soll der Vorgang den Eltern vorbehalten bleiben, lässt sich der USB-Port per Software sperren. Der interne freie Speicher ist mit 3 Gigabyte mager, lässt sich aber über eine Micro-SD-Karte aufstocken.

Die Einrichtung über die Eltern-App "Kurio Genius-App" ist einfach. Für bis zu acht Kinder können individuelle Profile verwaltet und zeitlich eingegrenzt werden. Das betrifft unter anderem die Gesamtnutzungszeit pro Tag wie eine maximale Sitzungsdauer, nach der jeweils eine Pause eingelegt werden muss.

Partieller Schutz

Zum Tab 2 liefert Kurio ein Schutzcover mit, das das Tablet allerdings nicht vollständig umschließt. Eine abnehmbare Klappe auf der Rückseite kann als Ständer in das Cover eingesetzt werden. Geht das lose Stück verloren, ist es mit der Standfunktion allerdings vorbei.

Schwaches Display

Das Display des 7-Zöllers ist kein IPS-Modell und hält in diesem Punkt einem Vergleich mit vielen normalen Android-Tablets nicht stand. Versucht man, dem Kind über die Schulter zu schauen oder von der Seite mit zuzusehen, verändert sich das gesamte Farbspiel.

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