Testbericht

Mio Moov 210

18.3.2008 von Florian Stein und Redaktion connect

Nach Verkaufszahlen findet der weltweit gesehen große Hersteller Mio hierzulande praktisch nicht statt. Zu Unrecht, wie der Test des Mio Moov 210 zeigt: Das unscheinbare Navi punktet auf den zweiten Blick mit einer schlanken Halterung und hoher Funktionalität.

ca. 1:00 Min
Testbericht
  1. Mio Moov 210
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Testbericht Mio Moov 210
Testbericht Mio Moov 210
© Archiv

Bei der Bedieung fällt sofort auf, dass Touchscreen-Drücken vom Mio mit einem Beep und kurzer Vibration bestätigt wird - eine Art "Force-Feedback". Außerdem erleichtert es die Bedienung, indem es die bei der Zieleingabe gedrückten Buchstaben ausspricht.

Testbericht Mio Moov 210
Das Moov 210 stellt via TMC empfangene Störungen auf der Route dar und berücksichtigt sie bei der Routenberechnung
© Fotos: Hersteller

Alternativ kann die Eingabe auch auf große, leicht zu treffende Buchstabenblöcke wie bei der Handytastatur umgeschaltet werden. Mögliche Orte filtert das Moov 210 dann im Hintergrund mittels Texterkennung aus der Datenbank. Hut ab, da hat jemand zu Ende gedacht!

Testbericht Mio Moov 210
Menü des Moov 210: Auf Ebene eins knapp und einfach
© Archiv

Ebenfalls erfreulich ist der Lieferumfang des Mio: So stecken in dem schlanken Navigator ein TMC-Empfänger für Verkehrsmeldungen sowie DACH-Karten. Die Bedienung gelingt auch Ungeübte auf Anhieb, was am oberflächlich übersichtlichen Menü liegt.

Allerdings lassen sich Routen nur im Demo-Modus simulieren, und um alle Anzeigeoptionen zu durchschauen, benötigt es Experimentierfreude und eventuell die Bedienungsanleitung. Immerhin: Außer einer Koordinateneingabe ist alles zum Navigieren Wichtige an Bord.

Kommandos von der Navi-Gouvernante

Testbericht Mio Moov 210
Das Moov 210 stellt die Strecke auch als Routenliste dar, die im Tunnel bei GPS-Verlust zudem automatisch eingeblendet wird
© Archiv

Die optische Navigation ist auf dem kleinen Display etwas unübersichtlich, da die Straßennamen oft wichtige Infos überdecken. Doch insgesamt ist sie noch gut, auch dank der im Tunnel automatisch gezeigten Abbiegeliste.

Die etwas unwirsche Elektro-Dame könnte auch als Gouvernante arbeiten, aber ihre Kommandos kommen pünklich und gut verständlich. Eine Unart kultiviert die Mio-Gouvernante leider, denn was soll die Info: "Fahren Sie drei Kilometer" bedeuten?

Heureka: Unterm Strich bleibt ein überaus positiver Eindruck. Mio - klein, aber oho!

Mehr lesen

Bestenliste

Top 10: Die besten Android-Smartphones 2020

Top 10 Smartphones - Bestenliste

Die besten Smartphones bis 300 Euro

Bestenliste

Top 10 - Die zehn besten Tablets im Test

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Garmin Nüvi 65 LMT

Testbericht

Garmin Nüvi 65 LMT im Test

90,0%

Das Garmin Nüvi 65 LMT aus der Essential-Serie hat es trotz günstigem Preis in sich. Im Test überzeugen vor allem die Premium-TMC-Staumeldungen.

TomTom Start 60 M Europe Traffic

Testbericht

TomTom Start 60 M Europe Traffic im Test

88,0%

Das größte Tomtom aus der kleinsten Start-Serie tut sich im Test gegen die Konkurrenz schwer, da der Staudienst Tomtom Traffic fehlt.

Apple Car Connect

Car Connectivity

Apple Car Play im Hands-on-Test

Ein neuer Apple-Standard soll die Funktionen des iPhones auf das Display des Autoradios bringen. Wir haben das System an dem ersten…

Nüvi 2599 LMT-D

Navi-Testbericht

Garmin Nüvi 2599 LMT-D im Test

95,0%

Garmin Nüvi 2599 LMT-D im Test: Die 9er-Advanced-Serie bietet fast denselben Funktionsumfang wie die Navi-Topmodelle. Gibt es hier Premium-Qualität…

Bosch Nyon E-Bike

E Bike von Bosch

Bosch Nyon E-Bike-Computer im Test

Der Bosch Nyon E-Bike-Computer ist ein vernetzter Bordcomputer mit Navigation und Motor-Tuning für E-Bikes mit Bosch-Antrieb. Wir haben den…