Smartphone

Motorola Moto G6 Play im Test

Motorolas G-Serie war schon häufiger für eine positive Überraschung gut. Das ist beim Moto G6 Play nicht anders, wie der Test zeigt.

© Motorola / Montage: connect

Pro

  • helles 18:9-Display
  • ausreichend Flash-Speicher
  • hohe Ausdauer
  • rückseitiger Fingerabdrucksensor
  • schlankes Android Oreo (8.0)
  • Schnelllade-Netzteil
  • durchgängig gute Funkleistungen
  • Schutzhülle

Contra

  • relativ schwer
  • mäßige Fotoqualität
  • leichte Aussetzer in den 2G/3G-Akustikmessungen
  • nur 2,4 GHz-WLAN
  • kein USB-C, NFC
  • Headset fehlt

Fazit

connect-Testurteil: gut (381 von 500 Punkten)
76,2%

Wir haben das Motorola Moto G6 Play im Test. Die vorliegende Farbvariante nennt sich Deep Indigo – die schwarz-blau glänzenden Oberflächen sind derzeit ein Markenzeichen der aktuellen G-Serie. Die Play-Variante steckt in einem 178 Gramm schweren, rund 9 Millimeter starken Kunststoffgehäuse, das gut in der Hand liegt. Die Verarbeitung wirkt supersolide. Da passt auch ins Bild, dass die 5,7-Zoll große IPS-Anzeige mit kratzfestem Gorilla-Glas geschützt ist. Für mehr als HD+-Auflösung reicht es hier nicht. Dennoch gefällt das Display: Die hohe Helligkeit von 517 cd/m2 verbessert die Ablesbarkeit bei Tageslicht merklich. Den Part der Hardwarezentrale übernimmt mit dem Qualcomm Snapdragon 430 ein älterer Standardchip. Das ist in der 200-Euro-Liga eher die Regel als die Ausnahme.

Lesetipp: Smartphone bis 200 Euro- Motorola ist Testsieger

© Motorola / Screenshot & Montage: connect

Die Moto-App bündelt Zusatzfunktionen wie den Speicher- und den Akku-Manager.

Erweitertes Platzangebot

Deutlich großzügiger gibt sich das Motorola in der Speicherausstattung: 3 GB RAM und frei verfügbare 24,6 GB Flash-Speicher – das kann sich doch sehen lassen. Im Zusammenspiel mit der nur marginal angepassten Android-Version Oreo (8.0.0) läuft das Gesamtpaket sehr stabil und rund. 

Nicht überzeugen konnte die Hauptkamera. Die agiert zwar vergleichsweise schnell. Allerdings blieb die Bildqualität hier mal mehr (Nokia 3.1), mal weniger (Huawei Y7) hinter den Mitstreitern zurück. In dunkler Umgebung reicht es nur für die Fotonote „ausreichend“.

Lesetipp: Top 5 - Smartphones mit den besten Kameras

Wacker schlägt sich die 8-MP-Frontkamera. Sie verfügt über einen LED-Flash und erstellt akzeptable Selfies. Der 4000 mAh starke Akku hielt mit einer Ladung sehr gute 8:05 Stunden durch. Weitere Besonderheit: In unserem Paket war ein 15-Watt-Netzteil enthalten. Das verkürzt den Aufenthalt an der Steckdose.

© WEKA Media Publishing GmbH

Gute Funkleistungen

Bei den Akustikmessungen fielen in den GSM/UMTS-Durchgängen sendeseitig leichte Aussetzer auf. Ansonsten war der Laborauftritt stark: In allen Mobilfunknetzen bewegten sich die Sende- und Empfangsleistungen auf einem guten Level. Dasselbe gilt für unser Testurteil.

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