Kaffee-Vollautomat unter 250 Euro

Esperto Caffè von Tchibo im Test

Der neue Esperto Caffè von Tchibo kostet weniger als 250 Euro. Kann der Kaffee-Vollautomat dennoch überzeugen? Lesen Sie mehr dazu in unserem Test.

Neue Kaffeemaschine: Esperto Caffe von Tchibo im Test

© Tchibo

Kaffee-Vollautomat unter 250 Euro: Esperto Caffè von Tchibo

Pro

  • hochwertige Verarbeitung
  • leichte und schnelle Inbetriebnahme
  • unkomplizierte Bedienung
  • Tassenbeleuchtung
  • einfache Reinigung
  • programmierbare Getränkemenge
  • sehr günstiger Preis

Contra

  • nur eine Tasse pro Durchgang abrufbar
  • keine integrierte Cappuccino-Funktion

Fazit

Testurteil coffee: "sehr empfehlenswert"
Hervorragend

"Was kann ein Vollautomat für unter 250 Euro? Testen Sie die neue Maschine von Tchibo!" So lautete der Header zur Pressemeldung von Tchibos "Esperto Caffè", die unsere Neugier weckte und die Kollegen der coffee-Redaktion auf den Plan rief.

Und was kann das Maschinchen nun? Um es vorweg zu nehmen: Es kann überzeugen. Womit? Indem es zunächst die Komplexität reduziert und sich auf die Kaffeesorten Espresso, Kaffee Crema (starker Kaffee) und Americano (Espresso mit Heißwasser verlängert) konzentriert.

Kaffeezubereitung

Auch die Inbetriebnahme ist mehr als einfach. Wer die programmierte Getränkemenge nicht ändern oder sich erst später um den Reinigungsprozess kümmern will, der kann nach nicht mal 5 Minuten die erste Kaffeespezialität genießen: Maschine aus der soliden Verpackung befreien, Tropfschale unterstellen, Erweiterung des Bohnenbehälters anbringen, Wasser und Bohnen einfüllen, Start drücken und dann die gewünschte Kaffeesorte wählen, das war's.

Das Mahlen des Kaffees und das Verdichten und Brühen des Pulvers übernimmt die Maschine für jeweils eine Tasse, womit sich die Maschine eher für den kleinen Haushalt als für die große Silberhochzeitparty empfiehlt. Genau da ist sie perfekt aufgehoben, setzt sich mit blauer LED beim Ausschank der Getränke und mit einer grundsätzlich hübschen Optik und ansprechenden Verarbeitung in Szene.

Kaffeequalität

Sie wirkt deutlich teurer als sie mit ihren 250 Euro ist. Und sie bereitet deutlich besseren Kaffee zu als erwartet. So durchströmte die Redaktionsräume schon ein intensives Aroma der beigelegten Kaffeebohnen Barista Espresso und Barista Caffe Crema, das sich in der Tasse zu einem richtig guten Kaffee entwickelte.

Für die dichte Crema gibt's eine glatte Eins, für Temperatur und Zubereitungsdauer auch. Der Wasservorrat reicht in der Grundeinstellung wie der Kaffeesatzbehälter für acht Tassen, bei deutlicher Anhebung der ausgeschenkten Menge (Standard 125 ml) wird der Kaffee dann doch etwas wässrig. Im Gegenzug kann man ein zu starkes Getränk nach Druck auf das Touchpanel mit 50ml Heißwasser entkräften oder ein zu schwaches via Berührung der "+"-Taste mit mehr Wucht versehen.

Das leidigste Thema, die Reinigung der Maschine, erledigt sich auch schnell: Der Satzbehälter ist separat entnehmbar, ebenso die Brühgruppe.

Neue Kaffeemaschine: Esperto Caffe von Tchibo im Test

© WEKA

Testsiegel

Fazit

Wer schnell, einfach und kostengünstig Espresso oder Kaffee auf recht hohem Niveau zubereiten möchte, der ist mit dem Vollautomaten bestens bedient. Für knapp 50 Euro gibt's bei Tchibo einen passenden elektrischen Milchaufschäumer. Wenngleich der Milchschaum nicht die Qualität einer Dampfdüsenzubereitung erreicht, so lässt sich doch ein immerhin ordentlicher Cappuccino zaubern.

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