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Ein niedriger SAR-Wert macht noch nicht Strahlungsarm

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SAR-Wert

SAR-Messung
Bild vergrößern 276 450 http://img4.magnus.de/SAR-Messung-r276x450-C-c18aa49b-46729516.jpg SAR-Messung

SAR-Messung

Ein sogenanntes „Phantom“, dessen Eigenschaften denen eines menschlichen Kopfs entsprechen, ist die zentrale Messapparatur der SAR-Messung. Nachdem ein mit maximaler Sendeleistung funkendes Handy in genau definiertem Winkel am Kopf des Phantoms angebracht wurde, messen die Techniker die elektrische Feldstärke in der simulierten Gehirnflüssigkeit des Phantoms. Der SAR-Wert berechnet sich aus der Feldstärke, der Leitfähigkeit der künstlichen Gehirnflüssigkeit sowie der Dichte dieser Flüssigkeit. Gemessen wird einmal mit dem Handy links, einmal mit dem Handy rechts am Kopf, wobei der höhere SAR-Wert gilt. Seit 2002 veröffentlichen die Handyhersteller selbst SAR-Werte, die nach einem europaweit einheitlichen Standard gemessen werden.

Messung der Sendeleistung

SAR-Messung
Bild vergrößern 291 450 http://img1.magnus.de/SAR-Messung-r291x450-C-8386ee72-46729519.jpg SAR-Messung

SAR-Messung

Das connect-Labor, die Testfactory Stuttgart, ermittelt die effektive Sendeleistung eines Handys - also der Sendeleistung, die für die Kommunikation mit der Basisstation zur Verfügung steht und die nicht vom Kopf absorbiert wird oder durch ein schlecht konstruiertes Handy verloren geht. Das Handy wird dazu an einem künstlichen Kopf montiert, anschließend simuliert eine Antenne in einer von Strahlen aus der Umwelt weitgehend abgeschirmten Kabine die Basisstation. Eine weitere Antenne misst die effektiv vom Handy abgegebene Sendeleistung.

Aussagekräftiger als der SAR-Wert: der connect-Strahlungsfaktor

SAR-Messung
Bild vergrößern 462 450 http://img3.magnus.de/SAR-Messung-r462x450-C-f3cf99ab-46729522.jpg SAR-Messung

SAR-Messung

connect stützt sich bei der Aussage, wie stark ein Handy strahlt, nicht allein auf die von den Herstellern angegebenen SAR-Werte. Denn die sind nur die halbe Wahrheit: Wichtig ist auch die effektive Sendeleistung, die das connect-Labor wie oben erklärt misst. Denn weist das Mobil­telefon schlechte Sendeeigenschaften auf, wird es von der ­Basisstation des Handynetzes angewiesen, in eine höhere Sendeleis­tungs­stufe zu wechseln und strahlt demnach stärker als ein Gerät mit besserer Sendeleis­tung. Des­halb errechnet connect zu jedem getesteten Handy aus dem SAR-Wert und der gemessenen Sendeleistung den connect-Strahlungsfaktor: Dieser wird nach einer Formel berechnet, die die höchste effektive Sendeleistung mit dem SAR ins Verhältnis setzt. Dies berücksichtigt, dass besonders effizient mit der Basisstation kommunizierende Handys ihre Leistung häufiger reduzieren können. Geringe Strahlungsfaktoren haben Handys mit niedrigem SAR-Wert und hoher effektiver Sendeleis­tung. Wenn Sie besonders vorsichtig mit Handystrahlung umgehen wollen, wählen Sie also ein Gerät mit niedrigem connect-Strahlungsfaktor - in der Bildergalerie finden Sie die strahlungsärmsten Modelle im Überblick.

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