Blitzer-Apps

Die besten Radarwarner-Apps für Android und iPhone

Mit Radarwarner-Apps sparen Sie Bußgelder und vermeiden Punkte in Flensburg. Wir sagen, was für und was gegen den Einsatz dieser Apps spricht und welche richtig gut sind.

  1. Die besten Radarwarner-Apps für Android und iPhone
  2. Sind Blitzer-Apps legal?
Radardroid

© Ventero Tel.

Radardroid

„Piep, piep piep“ und das Display des Handys leuchtet rot auf. Kein Zweifel, ein paar Meter weiter muss eine Radarfalle stehen. Ein kurzer Blick auf den Tacho zeigt: 5 km/h müssen runter. Fuß vom Gas - noch mal gut gegangen. In Zeiten, in denen neue Radarfallen wie Pilze aus dem Boden schießen, hat sich der Einsatz von Radarwarner-Apps, auch einfach „Blitzer-Apps“ genannt, zu einem der beliebtesten Einsatzgebiete für Smartphones im Auto entwickelt. Doch nicht jede App funktioniert zuverlässig und mancher beliebte Dienst, zum Beispiel Trapster.com, hat dicht gemacht. Rechtsexperten stellen außerdem die ganze App-Gattung unter den Verdacht der Illegalität. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen, bevor Sie eine Blitzer-App installieren.

So funktionieren Radarwarner-Apps

Dank seines GPS-Empfängers weiß Ihr Handy jederzeit, wo es sich befindet. Die Standortinformation lässt sich aber nicht nur zum Navigieren nutzen. Radarwarner-Apps greifen ebenfalls darauf zu und gleichen den aktuellen Standort mit Infos zu den Radarfallen ab. Bewegen Sie sich auf einen Blitzer zu, dann erscheint eine Warnung auf dem Display. Dieses System hat Stärken und Schwächen:  

  • Die Standorte, an denen Blitzer fest installiert sind, ändern sich nur selten. Deshalb werden diese besonders zuverlässig erkannt. Die in der App enthaltene Datenbank mit den Blitzern veraltet auch nur entsprechend langsam. Apps, die lediglich vor festen Blitzern warnen, gehen deshalb meistens etwas sparsamer mit dem mobilen Datenvolumen um. Sie bringen sie zu Hause per WLAN auf den neuesten Stand und kommen dann unterwegs ohne mobile Internet-Verbindung aus.   
  • Mobile Blitzer sind binnen Stunden auf- und abgebaut. Die Warnung vor diesen Geräten fällt den Apps entsprechend schwer. Die meisten Anbieter setzen hier auf die Community. Wer eine Radarfalle entdeckt, der kann diese per Knopfdruck in der App melden. Andere Autofahrer in der Gegend werden dann gewarnt. Das erfordert eine mobile Internetverbindung, aber der Datenverbrauch hält sich in nach unserer Meinung akzeptablen Grenzen. Problematisch ist eher, dass Apps mit kleiner Community nur über wenige Meldungen verfügen. Entsprechend lückenhaft sind deren Warnungen.
  • Vor Digitalvandalen, die einfach aus Spaß eine Meldung absetzen, sind die Systeme recht gut geschützt - vermutlich weil ein Standort erst von mehreren Fahrern gemeldet werden muss, bevor Warnungen an andere Fahrer in der Region ergehen. Aber die Daten veralten auch recht schnell. Manche Systeme fragen deshalb später vorbeikommende Fahrer, ob die Radarfalle noch steht. Das lenkt jedoch vom Verkehr ab. 
  • Weil die Apps nur den Standort beobachten und ihn bestenfalls mit einer Straßenkarte abgleichen, erkennen sie zwar zuverlässig, ob Sie sich auf eine Falle zubewegen. Es kann aber auch zu Fehlalarmen kommen, beispielsweise wenn Sie über eine Autobahnbrücke fahren und die Falle an einer Straße unter der Brücke steht. In der Praxis ist das aber nur etwas nervig und kein echtes Problem.

In der Bildergalerie stellen wir Ihnen einige Radarwarn-Apps vor. Auf der folgenden Seite erfahren Sie, ob es überhaupt legal ist, solche Apps einzusetzen.

Bildergalerie

Blitzer.de
Galerie
Radarwarner

Sie warnen vor Blitzern und helfen so, Bußgelder zu vermeiden. In der Bildergalerie stellen wir die besten Radarwarner-Apps vor.

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