Smartphone kaputt?

Smartphone-Reparatur beim Hersteller

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Wenn das teure Smartphone durch ein Missgeschick beschädigt worden ist oder möglicherweise wegen technischer Mängel (nach dem Ablauf der Garantie) nicht mehr funktioniert, können sich Nutzer an den Hersteller wenden. Das läuft bei den vielen Smartphone-Schmieden über die Support-Webseite. Im Idealfall können Kunden, wie beispielsweise bei Apple, unter Angabe der Seriennummer des Geräts und des bestehenden Schadens den passenden Service ordern; bei manchen Herstellern muss man auch die Service-Nummer anrufen. Dort oder online wird erklärt, wie die weitere Vorgehensweise ist.

Bei Apple zum Beispiel wird das beschädigte Gerät von einem Paketdienst abgeholt. Bei HTC hingegen muss der Nutzer das Mobilgerät selbst einschicken. Wie lange die Reparatur dauern wird, lässt sich im Vorfeld nicht in Erfahrung bringen; freilich hängt das auch davon ab, welche Schäden es zu beheben gilt. Auch bei Preisangaben für die Reparatur geben sich die Hightech-Firmen eher zurückhaltend.

Planbar für den Kunden sind Festpreise für bestimmte Instandsetzungen: Wer zum Beispiel das beschädigte Display seines iPhone 6s austauschen lassen will, zahlt bei Apple einen Festpreis von 147 Euro, inklusive Versandkosten. Wenn sich freilich herausstellt, dass noch weitere Schäden zu beheben sind, fallen die Kosten entsprechend höher aus.

Letsfix online

© Letsfix

Bei Reparaturdiensten wie Letsfix lässt sich schnell prüfen, wie teuer das Beheben des Schadens wird.

Während die meisten anderen Hersteller nicht verraten, wie teuer Reparaturen sind, zeigt sich ein junger Herausforderer auf dem Markt vorbildlich und überaus großzügig beim Displaytausch: Kazam verspricht seinen Kunden den kostenlosen Austausch eines kaputten Displays im ersten Jahr - unabhängig davon, ob ein technischer Fehler oder ein Missgeschick die Ursache des Dilemmas sind.

Reparaturdienst im Netz

Etwas mehr Transparenz bei den Reparaturpreisen gibt es bei den verschiedenen Diensten im Internet. Ein Blick und ein paar Mausklicks auf den Webseiten von Letsfix oder von Handyreparatur123 zeigt dem Kunden die Kosten an. So zahlt man für den Displaytausch eines iPhone 6s bei Letsfix stolze 230 Euro, bei Handyreparatur 190 Euro. Bei beiden Anbietern sind zwar ebenfalls die Versandkosten enthalten, doch bei Apple direkt kommt man deutlich günstiger weg.

Da die Preise aber geräteabhängig sind, kann die Rechnung bei anderen Smartphone-Modellen durchaus anders aussehen - es empfiehlt sich also, zu vergleichen. Über die Qualität der Dienstleistungen sagen die Preise allerdings nichts aus. Wie gut die einzelnen Anbieter bei speziellen Handymodellen arbeiten, lässt sich in Foren nachlesen.

Reparaturshops in der Nähe

Über sehr unterschiedliche Erfahrungen berichten auch Kunden von Reparaturshops in Shoppingcentern oder Fußgängerzonen. Deren Vorteil ist, dass beschädigte Displays meist sofort ausgetauscht werden; die Reparatur bei Hersteller oder Internetdienstleistern dauert sehr viel länger, da allein der Versand oft ein paar Werktage in Anspruch nimmt.

Smartphone Hülle

© Artwizz

Schäden am Smartphone lassen sich nicht völlig verhindern, doch einen gewissen Schutz bieten Hüllen auf jeden Fall.

Gesplitterte Smartphone-Displays verursachen also nicht nur Kosten, sondern auch Verdruss wegen Ausfallzeiten. Für die Ausgaben wollen immer mehr Handyversicherungen aufkommen - allerdings sind diese auch nicht wirklich günstig. Je nach Smartphone zahlt man meist um die 60 Euro im Jahr. Und welche Kosten im Fall der Fälle dann tatsächlich erstattet werden, sollte genau geprüft werden.

Wer sich Ärger ersparen will, packt sein Smartphone am besten vom Start weg in eine Schutzhülle - die verhindert zwar nicht jeden Schaden, bietet aber eine Grundsicherheit bei kleinen Unachtsamkeiten.

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