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Testbericht

Samsung Ativ Q im ersten Test

Samsung Ativ Q
Samsung
Samsung verpasst dem Convertible-Tablet Ativ Q sowohl Windows als auch Android. Im Test gefällt der sekundenschnelle Wechsel zwischen den beiden Betriebssystemen.
Samsung Ativ Q
  • +schneller Wechsel zwischen zwei Betriebssystemen
  • +gemeinsame Nutzung von Dateien auf beiden OS
  • +Tastatur
  • +brillantes Display
  • -recht große und schwer

Windows-Tablets werden ihr seriöses Image nicht los. Packende Apps: Fehlanzeige. Dafür kommt Android in Puncto Dokumentenbearbeitung nicht aus der Zweitklassigkeit heraus. Samsung bringt kurzerhand beide unter einen Hut, oder besser gesagt: auf das Convertible Tablet Ativ Q.

Samsung Ativ Q: Erster Eindruck

Einen Boot-Manager braucht es für den Wechsel zwischen Windows 8 und Android nicht. Windows 8 steht als Start-Betriebssystem fest. Ein Klick auf den Button in der Windows 8 Status- oder der Android-Navigationsleiste, und schon zieht sich der Windows-Desktop zurück, und der Android-Homescreen kommt nach vorn – oder umgekehrt. Für den animierten Switch gönnt sich das Ativ Q kaum eine Sekunde.

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Und es kommt noch verrückter: Wer seine Lieblings-Android-App direkt vom Windows Startbildschirm aus starten möchte, zieht den Shortcut von Android über einen Link auf den Windows-Screen. Geht so einfach, wie es klingt. Ein Klick drauf, und der Bildschirm schaltet um. Nur auf TouchWiz müssen Liebhaber der Samsung Android-Oberfläche beim Ativ Q verzichten.

Windows-Hardware inklusive Tastatur

Für ungebremsten Spaß beim Spielen sorgt Intels Haswell-Chip mit einer HD Graphics 4400 und Samsungs neues qHD+Display mit einer Auflösung von sagenhaften 3200 x 1800 Pixeln.

Ob alle Android-Apps mit der Windows-Hardware klar kommen, wird die Praxis zeigen müssen. Für bewegungsintensive Spiele wie Asphalt Heat oder Temple Rund sind knapp 1300 Gramm allerdings eine hohe Hausnummer. 

Das Ativ Q lässt sich als Tabelt oder auch als Laptop nutzen.
Das Ativ Q lässt sich als Tabelt oder auch als Laptop nutzen. ©

Für andere Apps, und vor allem zum Schreiben und Arbeiten, sitzt unter dem Display eine Tastatur mit Trackpoint. Ein Blech stützt das hoch gezogene Display. Kippt man es nach hinten über, kann man den Bildschirminhalt einem kleinen Publikum präsentieren.

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Dazwischen gibt es logischerweise auch eine plane Position, die sich zum Lesen eignet, aber nicht stabil genug ist, um mit dem mitgelieferten S-Pen sorglos drauf los schreiben zu können. Hier eignet sich dann wiederum der normale Tablet-Modus besser.

Zwischen den Welten: Die Dateien

Laut Samsung kann man von beiden Betriebssystemen auf Musik, Bilder, Videos und auch auf Textdateien zugreifen. Kleine Kostprobe: Eine Aufnahme mit der Windows Webcam taucht unter Android in der Galerie wieder auf.

Ein praktischer Nutzen läge zum Beispiel im Taggen von Musik und Videos unter Windows und Ansehen oder Hören der Stücke mit dem Lieblings-Player unter Android.

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Voraussetzung für die gemeinsame Nutzung ist die Einrichtung je eines Shared Folders für Musik, Videos, Bilder und Texte von Android aus. Das schränkt die gemeinsame Nutzung natürlich ein, hat aber im Test mit einer Textdatei problemlos funktioniert: Anlegen und Bearbeiten unter Windows und Android, hin- und herkopieren ist damit überflüssig.

Samsung Ativ Q: Lohnt sich das Warten?

Da steckt Potential drin. Gespannt sind wir auf den Preis für das Convertible mit das Dual OS, der Marktstart ist für das dritte Quartal vorgesehen.

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