Funk-Verkehr

Hilfe beim Strahlenschutz

6.4.2006 von Redaktion connect

ca. 2:20 Min
Ratgeber
  1. Brennpunkt: Alles über Handy-Strahlung
  2. Strahlenbelastung in der öffentlichen Wahrnehmung
  3. Strahlungen im Haushalt
  4. Der SAR-Wert und praktische Messungen
  5. Hilfe beim Strahlenschutz
  6. Interview mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz
  7. Funk-Verkehr kontrollieren
  8. Lexikon

Durch ein paar einfache Maßnahmen können Sie vermeiden, dass zu Hause wie auch beim Mobil-Telefonieren unnötig Strahlungen auf Sie und Ihre Familie einwirken. 

Tipps im Haushalt 

Wo steht die Basisstation Ihres Schnurlostelefons? Neben dem Bett oder Kinderzimmer hat sie nichts verloren. Räumen Sie im Fall der Fälle um. 
Mehr Flexibilität beim Aufstellen gewinnen Sie mit separaten Ladestationen für Mobilteile. Das gilt selbst dann, wenn Ihr Gerät Basisstation und Lader in einem Gehäuse vereint. Kaufen Sie einfach eine separate Ladestation hinzu. 
Muss Ihr Schnurlostelefon auch nachts funktionieren? Wenn die Notrufsicherheit durch Handys oder schnurgebundene Telefone gewährleistet ist, könnte eine Zeitschaltuhr die Lösung sein. 
Jedes Handy mit eingeschaltetem Bluetooth stellt eine weitere kontinuierlich sendende Quelle elektromagnetischer Wellen dar. Besser abschalten! 
Ihren WLAN-Access-Point könnten Sie künftig nur noch dann einschalten, wenn Sie das drahtlose Internet wirklich brauchen. Oder Sie nehmen auch hier eine Zeitschaltuhr zur Hilfe. Einige Produkte wie alle AVM Fritz!Boxen mit WLAN schalten den Funkmodus auf Wunsch zeitabhängig automatisch ein oder aus. 
Warten Sie nach einigen Jahren Ihr Mikrowellengerät, falls Türdichtungen undicht wurden.
Verbannen Sie Geräte wie 220-Volt-Radiowecker, die niederfrequente elektromagnetische Felder um sich aufbauen, aus Ihrem Schlafzimmer. 
Gönnen Sie sich moderne TFT-Bildschirme statt uralter, mit Röntgenstrahlung arbeitender Röhrenmonitore. 

Tipps fürs Handy-Telefonieren 

Wer seine Strahlendosis reduzieren will, kann dies mit den connect-Praxistipps für den Handy-Einsatz schnell erreichen. 

Führen Sie stundenlange Dauertelefonate nicht unbedingt mit dem Handy. Der Plausch mit der besten Freundin ist in der Regel auch bequemer, wenn Sie Festnetztelefon oder Freisprecheinrichtung verwenden. 
Telefonieren Sie nicht unnötig lange an Orten mit sehr schlechtem Emfang. Ob in der Tiefgarage oder im Aufzug: Überall wo der Kontakt zum Funknetz fast schon verloren geht, muss Ihr Handy Schwerstarbeit leisten, damit die Verbindung nicht abreißt. Die Sendeleistung wird dabei auf das maximal mögliche Maß erhöht. 
Tragen Sie Ihr Handy nicht 24 Stunden am Körper. Denn auch ohne Telefonat nimmt das Gerät periodisch Kontakt zum Funknetz auf.  
Schalten Sie Ihr Handy in Verkehrsmitteln nach Möglichkeit aus. Was im Flugzeug Pflicht ist, kann auch im Zug oder Auto Sinn ergeben. Denn durch die hohe Geschwindigkeit ist Ihr Mobiltelefon kontinuierlich damit beschäftigt, sich bei der jeweils nächsten Basisstation anzumelden. Ein andauerndes Senden ist die Folge. Das leert auch unnötig rasch den Akku. 
Regulieren Sie die Handynutzung Ihrer Kinder. Neben dem gesunden Menschenverstand legen auch einzelne Studien nahe, dass der Nachwuchs empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagiert als Erwachsene. Kinder unter 14 sollten Handys nur ausnahmsweise benutzen. Auch lange Gespräche mit dem DECT-Telefon sollten tabu sein. 
Geben Sie nichts auf angebliche Strahlenblocker. Merkwürdige Steine oder Kristalle für Antenne oder Akku bewirken meist nichts. Und falls sie doch Wellen absorbieren sollten, würde das Handy daraufhin wegen schlechterer Verbindungsqualität seine Sendeleistung deutlich erhöhen - und das Ganze ginge dann auch noch nach hinten los. 
Lassen Sie sich nicht vom SAR-Wert blenden. Handy bleibt Handy. Nicht ein um einige Zehntel höherer oder geringerer SAR-Wert ist am Ende für eine potenzielle Gefährdung entscheidend, sondern die Art und Weise des Einsatzes.

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