USB - S/P-DIF Konverter

Musical Fidelity V-Link

12.7.2011 von Jürgen Schröder

Gute D/A-Wandler gibt's viele, aber längst nicht alle bieten einen USB-Eingang zum Anschluss eines Computers. Besitzer solcher DACs dürfen jetzt aufatmen, denn genau für solche Fälle ist der V-Link von Musical Fidelity (140 Euro) gedacht. "USB-Signal rein - S/P-DIF-Signal raus", lautet dabei seine Devise.

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Ratgeber
Musical Fidelity V-Link
Musical Fidelity V-Link
© MPS

Das macht den V-Link nicht nur als USB-Ergänzung für ältere DACs interessant: Auch schafft er damit die Möglichkeit, die USB-bedingte 5-Meter-Grenze auf einfache Weise zu überspringen und zudem digital vom Computer aus zu überspielen - so zum Beispiel auf CD-, DAT- oder MiniDisc-Recorder.

Die Umwandlung von USB nach S/PDIF gelingt dem pfiffigen V-Link bis hin zu High-Resolution-Signalen im 24-Bit/96-Kilohertz-Format. Dafür betreibt der Musical Fidelity einen erstaunlichen Aufwand: Ebenso wie hochkarätige D/A-Wandler nimmt er sich der eingehenden USB-Signale im asynchronen USB-Modus an - das ermöglicht ihm, das Clock-Signal aus einer eigenen Zeitbasis zu beziehen, was ihn unempfindlich gegenüber Jitter macht.

In technischer Hinsicht zeigt sich der Musicakl Fidelity V-Link denn auch recht anspruchsvoll: So verwendet er als USB-Streaming-Controller den TAS1020 von Texas Instruments, der beispielsweise auch im Ayre QB-9 zum Einsatz kommt. Als Interface-Baustein für das koaxial oder optisch zur Verfügung stehende S/PDIF-Signal findet sich der DIT4096 von Burr Brown auf der sorgfältig bestückten Platine.

Sehr praktisch: Der V-Link arbeitet bus-powered - ein separates Netzteil ist zum Betrieb daher nicht notwendig. Es sei denn, man will ihn noch mit dem AQVOX -Netzteil tunen. Im Praxistest verhielt sich der Musical Fidelity V-Link absolut mustergültig - negative klangliche Einflüsse sind bei ihm kaum zu erwarten.

Weitere Infos: www.musicalfidelity.com

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