Outdoor-Licht

Smarte Gartenbeleuchtung mit Philips Hue, Osram und Co.

Smartes Licht lässt auch den Garten erstrahlen. Möglich machen das Beleuchtungs-Lösungen von Philips Hue, Osram und Co. Unser Ratgeber für smartes Outdoor-Licht.

Osram smart+ LED-Lichtstreifen

© Osram Lightify

Als indirekte Beleuchtung für Balkon, Terasse oder andere Orte im Garten bietet sich der dekorative Osram Smart+ LED-Lichtstreifen an.

Wer smarte Lampen in den eigenen vier Wänden nutzt, kennt bereits die Vorteile, die diese Lichtsysteme mit sich bringen. Sei es, dass die Lampen zeitgesteuert und in Szenen miteinander verbunden sind oder mit anderen Geräten wie einem Bewegungsmelder zusammenarbeiten, um zum Beispiel nachts nur sanftes Licht zu verbreiten, sobald jemand den Flur oder das Badezimmer betritt. Und die smarten Lampen sind energiesparend dank LED-Technik.

Per App oder auch Sprachassistent lassen sich die Lampen bequem steuern, ohne dass ein Lichtschalter betätigt werden muss. Zudem lassen sich die Lampen über Plattformen wie IFTTT oder Conrad Connect, aber auch über die Sprachassistenten Google Home, HomeKit mit Siri oder Amazon Alexa mit anderen, zu diesen Plattformen kompatiblen Produkten verbinden. So zum Beispiel im Verbund mit einem Fenster- oder Türsensor, der eine Lampe anschaltet, sobald er ausgelöst wird, und der so zum Beispiel lautlos nachts über ungebetene Gäste informieren kann.

Das passende System und Produkt wählen

Philips Hue Calla smarte Sockelleuchte

© Lightify

Im Sortiment von Philips Hue finden sich zahlreiche Gartenleuchten, unter anderem auch Sockelleuchten wie das Modell Calla.

Was für Innenräume gilt, geht auch im Garten. Smarte Beleuchtung kann dabei vielseitig eingesetzt werden. Am häufigsten wird Licht entlang der Wege installiert, denn diese sollen in Dunkelheit gut ausgeleuchtet sein, sobald jemand darauf geht.

Aber auch als Ambientelicht im Garten sind smarte Lampen schöne Eyecatcher. Und auch an der Hauswand, im Eingangsbereich und anderswo können sie herkömmliche Außenlampen ersetzen.

Setzen Sie innen bereits auf ein smartes Lichtsystem, dann können Sie dieses auf den Außenbereich ausweiten. So sparen Sie sich noch eine App und gegebenenfalls noch ein Gateway, sofern die Funkverbindung nach außen reicht. Andernfalls muss außen ebenfalls eine Bridge oder ein Gateway angebracht werden.

Marken wie Philips Hue oder Osram Smart+ verwenden als Basis ZigBee. Das heißt, dass zu dieser Funkbasis kompatible Lampen sich problemlos und ohne Umweg einfach in ein bestehendes System einbinden lassen.

Wer zudem schon teure Lampengehäuse angebracht hat, etwa als fest montierte Sockellampen, muss nicht gleich die ganze Lampe, sondern nur das Leuchtmittel gegen ein smartes austauschen. So wird eine normale E27-Sockel-Birne einfach gegen das smarte Pendant ausgewechselt.

Auf die IP-Schutzklasse achten

Ganz wichtig bei der smarten Beleuchtung ist die IP-Schutzklassifizierung. Je höher der Schutz, desto freier kann die Lampe platziert werden. In der Regel sind Wandleuchten weniger robust als Sockelleuchten für den Weg, da sie Wind und Wetter nicht ganz so heftig ausgesetzt sind. IP44 ist gut (staubgeschützt, spritzwassergeschützt), IP67 noch robuster (staubgeschützt und hält kleinere Gegenstände wie zum Beispiel kleine Hagelkörner oder auch auffliegende Schottersteinchen und einen kräftigen Regenguss aus).

Außerdem wichtig: Wie werden die Leuchten mit Energie versorgt? Manche Lampen benötigen zwingend eine Montage am Stromkabel, andere lassen sich problemlos mit einer Steckdose betreiben. Bei der Planung spielt also auch eine Rolle, wo welche Stromquelle verfügbar ist.   

Und natürlich ist auch die Reichweite des Funknetzes entscheidend. Sind die Lampen WLAN-basiert, muss das WLAN auch im Garten noch verfügbar sein. Andere Funkstandards benötigen ebenfalls einen guten Kontakt zu ihrer Bridge, ihrem Hub oder Gateway, um smart funktionieren zu können.

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Welche smarten Lichtsysteme für draußen gibt es?

Die Anzahl der Hersteller und der Systeme, die im Innenbereich für smartes Licht sorgen, ist groß. Für draußen ist die Auswahl nicht ganz so üppig, sollen es echt smarte Lampen sein.

ZigBee

Wer Philips Hue im Einsatz hat, kennt das ZigBee-System: Die Lampen werden über eine Bridge, die mit dem WLAN verbunden ist, gesteuert. Dabei ist es unerheblich, von welchem Hersteller die Bridge stammt. Es lassen sich auch Lampen anderer Hersteller, die ZigBee-basiert sind, einbinden. Lediglich bestimmte Spezialfunktionen wie etwa die Ambilight-Funktion bei Hue sind mit Fremdprodukten nicht nutzbar.

Für den Außenbereich bieten unter anderem folgende Hersteller ZigBee-basierte Lampen an:

  • Philips Hue: Der wohl führende Hersteller eines smarten Beleuchtungssystems hat auch für draußen ein großes Sortiment. Von montierbaren Sockelleuchten über Wandleuchten, Gartenflutern und Stecksockelleuchten bis hin zu LED-Lichtstreifen für außen ist eine Vielzahl an Produkten und Varianten verfügbar. 
  • Osram Smart+: Neben den smarten Birnen für den Innenraum bietet Osram Smart+ auch für außen eine Auswahl an Beleuchtungsmöglichkeiten. Neben einem LED-Lichtstreifen gibt es die Gartenleuchten Gardenpole mit Erdspieß in zwei Größen, Sockelleuchten, Wandleuchten und mehr.
  • Paul Neuhaus: Die Q-Lampen sind die smarten Lampen des Beleuchtungsherstellers Paul Neuhaus. Das System basiert auf dem Funkstandard ZigBee und lässt sich mit jedem gateway oder Bridge eines anderen Herstellers oder dem Zigbeehub in Echo Plus und Echo Show einsetzen. Ein eigenes Gateway bietet der Hersteller nicht an, dafür aber zahlreiche Lampenvarianten.  

Weitere Modelle mit Zigbee zeigen wir in der Bildergalerie:

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Bluetooth /WLAN

Über eine Bluetooth-Verbindung lassen sich Lampen mit Bluetooth mit der App und damit auch mit dem WLAN verknüpfen und werden so smart steuerbar.  Ein zusätzliches Gateway ist hier nicht nötig. 

Zum einen bietet der Hersteller Eve , der sich auf Nutzer von Apple HomeKit spezialisiert hat, eine Outdoor-Lösung an. Die kabellose Lampe Eve Flare wird per Homekit ins heimische WLAN eingebunden und istso per Homekit steuer- und programmierbar. Über Homekit ist auch die Vernetzung mit anderen dort eingebundenen Geräten möglich.

Ein weiterer Lampenhersteller, der auf Bluetooth setzt, ist Eglo mit seiner smarten Lampenreihe Eglo connect. Eglo hat in seinem smarten Programm sowohl Leuchtmittel als auch LED-Lampen, die über die Hersteller-App per Bluetooth angesteuert werden können. Die Lampen bauen dabei ein eigenes Mesh-Netzwerk auf, so dass die Steuerung per Smartphone oder Tablet von dort aus möglich ist, wo sich eine Lampe befindet.

Wer die Eglo Connect-Lampen auch über Alexa oder Google Assistant steuern möchte, benötigt hierzu den Eglo Plus Plug, eine smarte Steckdose, die das geschlossene Lampennetzwerk mit dem WLAN verbindet und so auch fernsteuerbar macht.

Weitere Modelle mit Bluetooth finden Sie in der folgenden Bildergalerie:

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WLAN und Cloud

Über WLAN und Cloud steuerbar sind Lampen, die mit dem System des französisch-asiatischen Unternehmens WiZ arbeiten. Der Hhersteller, der mittlerweile zu Lightify gehört, unter dessen Dach auch Philips Hue zu finden ist, bietet eigene Leuchtmittel an, hat seine Plattform aber auch Fremdherstellern von Lampen geöffnet, so dass  zahlreiche Lampenhersteller ihre smarten Lampen für das WiZ-System produzieren.

Das System kommt völlig ohne Gateway oder Bridge aus. Die Lampen lassen sich via WLAN und Cloud per mobile App und per Sprachassistenten Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Siri steuern und zudem in andere Plattformen wie IFTTT einbinden und so auf verschiedenen Wegen mit anderen Geräten zu Szenen zusammenschließen und programmieren.

So bauen klassische Lampenhersteller wie zum Beispiel Eco Light oder Trio Leuchten die WiZ-Technologie in ihre smarten Leuchten ein.

Smartes Licht: Nützliches Zubehör

Im folgenden Artikel stellen wir nützliches Zubehör vor, das Ihnen beim Aufbau der Smart-Beleuchtung im Garten weiterhelfen wird.

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