Smarte Gadgets für den Garten

Rasenmähen mit dem Roboter

24.7.2014 von Markus Wölfel

Wer dem stressigen Rasenmähen entgehen will, kann sich durch smarte Roboter entlasten. Wir zeigen Ihnen, wie gut solche Gadgets wirklich sind.

ca. 2:25 Min
Ratgeber
Wer dem stressigen Rasenmähen entgehen will, kann sich durch smarte Roboter entlasten. Wir zeigen Ihnen, wie gut solche Gadgets wirklich sind.
Wer dem stressigen Rasenmähen entgehen will, kann sich durch smarte Roboter entlasten. Wir zeigen Ihnen, wie gut solche Gadgets wirklich sind.
© Gardena, Viking

Abhängig von der Größe der heimischen Wiese kann das regelmäßige Rasenmähen zu einem Kraftakt werden. Laute und schwere Benziner oder per Kabel versorgte Elektromäher erfordern neben viel Körperkraft, Ausdauer und Zeit auch eine gehörige Portion Selbstaufgabe. Das permanente Leeren des Fangsackes oder das abschließende Zusammenrechen des Grasschnitts sowie dessen Abtransport sorgen überdies für arbeitsreiche Stunden in der wertvollen Freizeit.

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Für all diesen Unbill haben die großen Gartengerätehersteller Robotermäher im Programm. Die Mähdrohnen erledigen den Schnitt des Rasens eigenständig. Sie fahren sogar automatisch ihre Ladestation an und laden sich selbst wieder auf. So ziehen sie stoisch ihre Bahnen und gehen dabei so leise zu Werke, dass sie teilweise sogar nachts fahren können. Der Pferdefuß: Roboter kosten so viel wie ausgewachsene Aufsitzmäher.

Pfiffige Strategie

In puncto Grasschnitt verfolgen Rasenroboter einen andern Ansatz als herkömmliche Mäher: Sie mulchen. Mulchmäher belassen das Schnittgut an Ort und Stelle, dient es doch dem Rasen als Dünger. Das ist freilich nur ohne Fäulnis möglich, wenn solche Mäher stets nur sehr kleine Stücke abschneiden. Die Halmfetzen fallen dann in die Grasnarbe und vertrocknen dort. Dieses Prinzip geht allerdings nur auf, wenn der Mäher mit sehr scharfen Messern ausgestattet ist.

Handelsübliche Rasenmäher etwa schlagen die Grashalme eher ab, statt sie zu schneiden. Zudem muss ein Mulcher so häufig eingesetzt werden, dass der Rasen zwischen den Mähaktionen nur ein wenig nachwächst. Gerade deshalb können Roboter diese Aufgabe bestens übernehmen, da sie mitunter bis zu zweimal am Tag ihre Runden drehen müssen. Die Idee dahinter ist nicht neu und wird zum Teil auch auf großen städtischen Parks oder Golfplätzen mit speziell dafür konzipierten Aufsitzmähern ähnlich ausgeführt.

Rasenmähroboter, Installation,
Der Installateur stellt Mähfläche, Schnitthöhe sowie Startpunkte ein und startet den Probelauf.
© Firma Endress aus Esslingen für Vikings iMow

Wer sich für einen solchen Roboter entscheidet, bekommt ihn - abhängig vom Hersteller - von einem Händler installiert oder muss ihn selbst einrichten. In jedem Fall muss sich der Betreiber vorab überlegen, welche Areale der Roboter abfahren soll. Dabei ist auch der Standort der Ladestation zu berücksichtigen. Sie muss zentral liegen, vor starkem Regen und Sonnenschein geschützt sein und einen Zugang zu einer Stromsteckdose bieten.

Idealerweise sollte der Mäher samt Ladestation auch vor neugierigen Blicken geschützt werden, denn bei einem Preis von bis zu 2500 Euro ist so ein Schmuckstück schnell gestohlen. Sie lassen sich zwar alle per PIN-Nummer absichern, Langfinger hält dies dennoch nicht zuverlässig ab.

Grenzen aufzeigen

Den obligatorischen Begrenzungsdraht mithilfe von Kunststoffnägeln zu verlegen gelingt auch Laien. Dabei sind nur die modellabhängigen Abstände zu Beetbegrenzungen, Wegen oder empfindlichen Pflanzen einzuhalten. In den Bedienungsanleitungen sind die Vorgaben meist gut beschrieben. Die Drahtschleife ist schon nach wenigen Wochen nicht mehr zu sehen, da sie in den Rasen einwächst.

Neu anzulegende Gärten sind für den Einsatz eines Roboters gut planbar. So kann der Draht auch vor dem Einsäen oder unter den Rollrasen verlegt werden. Etwas schwieriger ist es, gewachsene Gärten für einen automatischen Mäher zu rüsten. Schiefe Gehwegplatten, herausschauende Baumwurzeln oder fußballgroße Dellen im Rasen sind für alle Mäher unüberwindliche Hindernisse.

Sind derartige Hemmnisse nicht gleich durch die Induktionsschleife ausgegrenzt, muss der Nutzer sie in den ersten Wochen nach und nach beseitigen. Ein bisschen Handarbeit ist auch danach noch vonnöten: Jeder Roboter muss regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Zudem muss der Gartenfreund unerreichbare Stellen wie Mauerränder oder -ecken von Hand schneiden.

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