In-Ear-Kopfhörer

Beyerdynamic AK-T8IE im Test

11.3.2016 von Claus Dick

Beyerdynaic arbeitet beim In-Ear-Kopfhörer AK-T8IE mit den HiRes-Spezialisten von Astell & Kern zusammen. Wie das Ergebnis klingt, zeigt der Test.

ca. 1:00 Min
Testbericht
Beyerdynamic AK-T8iE
Die 1000-Euro-Klang-Brillies von Beyerdynamic inszenieren fast schwerelos im Ohr sitzend, ein souveränes Klangbild mit exzellentem Wirkungsgrad.
© Beyerdynamic

Pro

  • spielt transparent, schnell und sehr druckvoll

Contra

  • nicht ganz günstig
  • keine Freisprechfunktion

Fazit

audio-Klangurteil: 87 Punkte; Preis/Leistung: gut


Hervorragend

Die HiRes-Spezialisten von Astell & Kern machen gemeinsame Sache mit Beyerdynamic: Das macht Sinn, denn hochauflösendes Musikmaterial erfordert Know-how in der Umsetzung. Die Heilbronner haben jahrzentelange Erfahrung mit filigraner Mikrofon- und Kopfhörertechnik. Die Essenz bildet ihre "Tesla"-Technik, die in HiFi-Modellen wie dem Beyerdynamic T1 (Test) für Furore sorgen. Der typische Ringmagnet schrumpfte deutlich, der feine Schwingspulendraht ist kaum wahrnehmbar. Für das Teamspiel mit A&K-Portis liegt neben dem "normalen" Kabel eine Klinkenstecker-Version bei (symmetrisch, 2,5 Millimeter).

Für passgenauen Sitz - Pflicht bei In-Ears! - kann der User aus diversen Silikon-Eartips und Formschaumpassstücken wählen. Erstaunlich: Dank des Ultrafliegengewichts vergisst man leicht, dass ein solch erwachsener Klang aus derart winziger Quelle kommt.

Hörtest

Frisch, packend, "schnell" und mitreißend, nebst sattem Bassdruck tönten Popkracher. Klassik stimmten die Mini-Teslas mit viel Gefühl für Raum, Körperhaftigkeit und Detailreichtum an. Insofern: klein, aber oho.

Messlabor

Ohrhörer mit niedriger Impedanz und sehr hohem Wirkungsgrad - spielt selbst an leisen Ausgängen enorm laut. Über den gesamten Übertragungsbereich sehr verzerrungsarm. Der Frequenzgang hängt bei In-Ears stark vom Sitz im Ohr ab, schließt er passend, ist der Frequenzgang ausgewogen, tiefbassstark, aber konstruktionsbedingt weniger brillant.

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