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Huawei Y7 (2018) im Test

Glänzendes Aussehen, großer Screen: Das Huawei Y7 (2018) fällt auf. Gilt diese Aussage auch in Bezug auf das Testergebnis?

Huawei Y7 (2018) im Test

© Huawei / Montage: connect

Mit einem großen 6 Zoll-Bildschirm und einer spiegelnden Kunststoffrückseite in kräftigem Blau setzt das Y7 (2018) Akzente in der 200-Euro-Klasse.

Pro

  • großes, kontrastreiches 18:9-Display
  • gute Verarbeitung
  • Fingerprintsensor und Gesichtserkennung
  • intuitive Benutzeroberfläche mit vielen Extras
  • akzeptable Ausdauer
  • gute Akustik, solide Funkleistungen in den 2G/4G-Netzen

Contra

  • relativ geringe Displayauflösung und Helligkeit
  • knapper Speicher
  • Micro-SD-Karte nicht als interner Speicher formatierbar
  • nur 2,4-GHz-WLAN
  • kein USB-C, kein NFC

Fazit

connect-Testurteil: befriedigend (361 von 500 Punkten)
72,2%

Opulente 18:9-Displays stehen hoch im Kurs. Die 2018er-Neuauflage des Y7 folgt mit seinem 6-Zoll-Bildschirm (15,2 cm) diesem Trend. Dennoch begnügt es sich mit der aktuellen Standardauflösung (720 x 1440 Pixel) und damit einer überschaubaren Punktedichte von 269 ppi. Im Labor und im Praxistest zeigte sich, dass die kontraststarke LC-Anzeige zu den dunkleren Vertretern zählt (363 cd/m2). Bei den Hardware-Bausteinen bleiben Überraschungen aus. Ein in dieser Klasse weit verbreiteter Qualcomm Snapdragon 430 gibt den Takt vor. Die mageren 2 GB Arbeitsspeicher und ein zu knapp gewählter 16-GB-Flash-Speicher sind (leider) häufiger anzutreffen. Wie bei den anderen Testkandidaten fasst das Schubfach zwei Nano-SIMs und eine Micro-SD-Karte. Letztere speichert nur Daten, Apps bleiben außen vor. Die Einbindung bzw. Formatierung als interne Speichererweiterung ist nicht vorgesehen.

Lesetipp: Top 10 Smartphones bis 200 Euro

Testsiegel connect befriedigend

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel

Breites Softwareangebot

Beim Betriebssystem vertraut Huawei auf Android Oreo (8.0.0) und die bewährte EMUI-Benutzeroberfläche in der Version 8.0. Von Haus aus stehen einige Zusatz-Apps wie die Google-Office-Anwendungen bereit. Zudem gibt es Extras wie privaten Speicher. Dieser „Tresor“ kann über den gut funktionierenden Fingerabdrucksensor entsperrt werden. Lücken offenbart die Connectivity: WLAN beschränkt sich auf das 2,4-GHz-Band und die gängigsten Varianten (802.11b/g/n). Mit Bluetooth 4.2 und LTE der Kategorie 4 werden weitere Pflichtstandards unterstützt. Die (zu) nahe am Gehäuserand platzierte 13-MP-Hauptkamera gibt sich mit kleinerer Blendenöffnung (f/2.2) ziemlich lichtschwach. Die Bildqualität der Testaufnahmen und die Kameramesswerte waren im Schnitt akzeptabel.

Lesetipp: Huawei Mate 20 und Mate 20 Pro im Test

Respektabler Laborauftritt

Von leichten Schwächen im 3G-Durchgang abgesehen, gab sich das Y7 in den Messtests keine Blöße. Akustik und die GSM-/ LTE-Funkleistungen überzeugten. Mit 6:34 Stunden passt die Ausdauer noch. Insgesamt fallen die Leistungen des bestens verarbeiteten Huawei Y7 (2018) unspektakulär aus.

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