Testbericht

Samsung SGH-D840

19.4.2007 von Redaktion connect und Markus Eckstein

Genauso schick wie sein großer Bruder, aber etwas schlanker ausgestattet, ist das Samsung SGH-D840 eine günstige Alternative zum Erfolgsmodell D900.

ca. 3:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Samsung SGH-D840
  2. Datenblatt
Samsung SGH-D840
Samsung SGH-D840
© Archiv

Pro

  • nobler Look
  • Fingerabdrücke nicht deutlich zu sehen
  • passendes Hosentaschen-Format
  • wackelfreier Schiebemechanismus
  • Bedienelemente reagieren präzise
  • Anschlüsse gut geschützt
  • übersichtliches Menü
  • ordentliche Grundausstattung
  • guter Klang beim Telefonieren
  • gute Ausdauer

Contra

  • Fotokamera ohne Autofokus
  • gewöhnungsbedürftige Vorschau
  • Übertragung von Musik erfordert Geduld
  • kein Datenkabel

Fazit

connect-Urteil: 371 von 500 Punkten, befriedigend

0,0%

Verpackt in eine edle silberfarbene Hülle kommt Samsungs neuer Slider daher - das sorgt nicht nur für einen noblen Look, sondern hat auch den handfesten Vorteil, dass Fingerabdrücke trotz Hochglanz-Front nicht so deutlich zu sehen sind wie bei den derzeit beliebten dunklen Gehäusen.

 

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Sanft und sicher läuft der Slider, um dann von einer Feder unterstützt einzurasten.
© Archiv

Das flache SGH-D840 fällt ein paar Millimeter kürzer aus als das D900 und hat ansonsten das gleiche, bequem in der Hosentasche transportierbare Format. Mit 104 Gramm Gewicht liegt es satt in der Hand; der Slider rastet dank Federmechanismus kraftvoll ein. Seiner hochwertigen Anmutung wird das Handy damit mehr als gerecht, zumal der Schiebemechanismus wackelfrei läuft, alle Bedienelemente präzise reagieren und die Anschlüsse für Headset und Ladegerät gut geschützt hinter bündig in das Gehäuse eingelassenen Abdeckungen liegen.  

Kleine Kamera, feines Display

 

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Wo die Kamera samt Spiegel für Selbstporträts und LED aus dem Gehäuse linst, ist das sonst 13 mm dünne D840 knapp zwei Zentimeter dick.
© Archiv

Abgespeckt hat Samsung dafür in puncto Ausstattung - zum Beispiel bei der Kamera, die beim D900 noch gut geschützt ist und erst nach dem Aufschieben zum Vorschein kommt: Hier lugt sie hinten aus dem Gehäuse hervor, Seite an Seite mit einem kleinen Spiegel für Selbstporträts und einer LED als Blitzersatz, und macht nur noch 1,9 Megapixel große Fotos - der ältere Bruder liefert mit 3,15 Megapixeln einiges mehr.

Auch auf den Autofokus haben die Koreaner beim D840 verzichtet; sonst bietet die Knipse aber ähnliche Möglichkeiten, inklusive Selbstauslöser, Einstellungen der Empfindlichkeit und Weißabgleich. Bei guten Lichtverhältnissen macht das D840 denn auch farbtreue und gut auflösende Fotos, wobei es sich empfiehlt, den Sucher auf >>Standard-Anzeige<< umzustellen - erst dann zeigt das Display beim Fotografieren das, was später auf den Bildern zu sehen ist.

Nimmt auch bewegte Bilder auf

Videos zeichnet die Kamera wahlweise im MMS-tauglichen 3GP-Format oder im MPEG-Format auf, dann mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixeln. Das Display steckt sicher unter einer festen Abdeckung und ist, wie bei Samsung üblich, eine Pracht. Obwohl die hohe Auflösung sehr kleine Schrifttypen ermöglicht, setzt Samsung in den Menüs auf große Lettern und sorgt damit für Übersicht.

Nur an einigen Stellen sind die Einträge zu lang und schleichen als Laufschrift übers Display. Auch ist die Vorschau, die bei markierten Menüpunkten die nächste Ebene einblendet, etwas gewöhnungsbedürftig. Alles in allem lässt sich das Handy aber intuitiv bedienen. 

Musik geht extra

 

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Variabel: Der Musicplayer bietet mehrere feste Klangeinstellungen sowie eine Zufallswiedergabe.
© Archiv

Zurück zur Ausstattung: Wer sich aufs Fotografieren beschränkt, dürfte mit den 82 MB an integriertem Speicher auskommen - rund 400 KB nimmt ein Foto bei höchster Auflösung ein. Wer hingegen den Musicplayer nutzt, sollte sich eine MicroSD-Karte und am besten auch gleich einen passenden Kartenleser zulegen. Ein Datenkabel liefert Samsung nämlich nicht mit, und die Übertragung von Musik via Bluetooth erfordert einige Geduld.

Dafür ist die Wiedergabe mit dem beiliegenden Headset durchaus überzeugend; alternativ nimmt das Handy auch via A2DP Kontakt zu Bluetooth-Headsets auf - nur andere kabelgebundene Kopfhörer lassen sich nicht anschließen. EDGE und Triband-Funktionalität runden die ordentliche Grundausstattung ab. 

Höhen und Tiefen im Labor

Der Klang beim Telefonieren ist gut und auch in lauten Umgebungen kräftig genug. Bei der Sende- und Empfangsqualität erreicht das D840 insgesamt nur ein >>ausreichend<<, wobei es im E-Netz eine etwas bessere Figur macht. In gut versorgten Gebieten kann man damit aber problemlos leben. Die Ausdauer wiederum verdient mit über vier Stunden Sprechzeit und einer Betriebsbereitschaft von elf (D-Netz) bis 13 Tagen (E-Netz) die Note >>gut<<.

Samsung SGH-D840

Samsung SGH-D840
Hersteller Samsung
Preis 339.00 €
Wertung 371.0 Punkte
Testverfahren 0.9

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