Mobile Mailprogramme im Test

E-Mail-App Spark im Test

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Smart sortiert: Spark erkennt persönliche Mails und platziert sie vor Infomeldungen und Newslettern (links). Smart gesucht: Die Suchfunktion versteht natürliche Sprache – leider nur auf Englisch (rechts).

Schick, eingängig und clever - Spark beweist, dass ein Mail-Client für Poweruser sehr leicht zu bedienen sein kann.

"Ein intelligenter Client, mit dem Sie Ihre Inbox wieder lieben werden", so wirbt die ukrainische Firma Readdle für die Dienste von Spark (kostenlos) und verspricht nicht zu viel: Mit einem Mix aus Profi-Features und leichter Bedienbarkeit dürfte Spark die erste Wahl für alle sein, denen Airmail zu komplex erscheint.

Sauber sortiert

Die Aushängeschilder von Spark basieren tatsächlich auf maschineller Intelligenz, genauer: auf Heuristik und Analyse natürlicher Sprache. So ordnet die "Smart Inbox" alle Posteingänge kontenübergreifend und befördert dabei ungelesene Mails von Menschen nach oben, während maschinell erstellte Nachrichten wie Statusmeldungen, Versandmitteilungen oder Newsletter in eigenen Abschnitten ("Cards") weiter unten landen. Für die Zukunft sind weitere Cards angekündigt.

Die Suchfunktion ist ebenfalls smart und findet etwa alle Mails zum Thema X von Absender Y - wenn man auf Englisch darum bittet. Über intelligente Ordner lassen sich so dauerhaft Filter einrichten.

Darüber hinaus arbeitet Spark wie Airmail mit allen Mail-Diensten zusammen, kann Nachrichten in den Schlummerzustand versetzen ("snoozen"), gleicht Konten und Einstellungen zwischen Geräten ab und bietet mit seinen Widgets eine gute Variante für Schnellzugriffe, etwa auf kürzlich geöffnete oder markierte Mails. Andere Features wie der Schutz per Touch ID und umfangreiche Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung fehlen dagegen. Trotzdem ist Spark der Preis-Leistungs-Sieger unter den iOS-Apps.

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