Mobile Mailprogramme im Test

E-Mail-App Dispatch im Test

© Hersteller

Klare Kante: Das Design ist nüchtern, keine verspielten Elemente stören die Produktivität (links). Ab dafür: Dispatch hat die Weiterverarbeitung von Mails mit anderen Apps aus der Taufe gehoben (rechts).

Die Kraft von Dispatch liegt in der Konzentration auf Produktivität - sowohl beim Design als auch beim Funktionsumfang.

Als einer der dienstältesten Profi-Clients für E-Mails sorgt Dispatch (6,99 Euro) seit 2013 für Furore und hat Apple bei der Fortentwicklung von iOS mit Wischgesten und der Kommunikation mit anderen Apps vor sich her getrieben. Auch heute noch glänzt die App aus Singapur mit wertvollen Alleinstellungsmerkmalen für Vielschreiber.

Denn für die Beantwortung von Kundenanfragen und den Support per Mail benötigt man Textbausteine, und hier hält Dispatch das beste Blatt im Wettbewerb: Mit einem eigenen System zur Pflege von Textschnipseln und der Unterstützung von Text- Expander-Kürzeln setzt die App Maßstäbe in Sachen Produktivität - was durch die Anbindung einer großen Zahl externer Apps und Dienste ausgebaut wird, mit der sich Mails leicht in To-dos, Kalendereinträge oder Notizen verwandeln lassen.

Wählerische Anwendung

Leider ist Dispatch jedoch sehr wählerisch, was seine Kommunikationsfähigkeiten angeht. Die App versteht sich nur mit IMAP-Servern inklusive beliebter Dienste wie Gmail und iCloud; ältere POP- und moderne Exchange-Konten, die häufig in Firmen und dank Office 365 auch oft bei Privatkunden zum Einsatz kommen, müssen draußen bleiben. Dafür bietet Dispatch Sicherheit per Touch-ID und kann wie die Konkurrenz das Laden externer Bilder unterbinden.

Unser Fazit lautet daher: Dispatch ist nichts für jeden, wer aber viel standardisierten Text versendet, kommt auf seine Kosten.

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