Mobile Mailprogramme im Test

E-Mail-App Maildroid im Test

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Flexibel: Die Darstellung der Inbox lässt sich stark personalisieren – etwa mit Farben für jedes Konto (links). Sicher ist sicher: Mit Zusatz-Apps kann MailDroid per S/MIME oder PGP signieren und verschlüsseln (rechts).

In seiner Feature-Fülle vergleichbar mit Airmail für iOS, dürfte MailDroid (kostenfrei, werbefreie Version für 8,49 Euro) weniger erfahrene Nutzer eher abschrecken: Die vielen und auch nur teilweise korrekt auf Deutsch übersetzten Einstellungen zielen klar auf Vielschreiber, die sich absolute Kontrolle über ihre Posteingänge wünschen. Und dem etwas altbackenen Design merkt man an, dass MailDroid schon lange auf dem Markt der Android- Clients unterwegs ist.

Doch genug gemeckert - schließlich hat MailDroid Features zu bieten, die man woanders meist vergeblich sucht. Das fängt bei den Darstellungsoptionen an, mit denen man neue Mails wahlweise mit Betreff oder Absender oder mit beidem in Fettschrift anzeigen kann.

Vielseitiges Mailprogramm

Farben zu Mail-Konten zuzuordnen und die Schriftgröße wie -farbe individuell anzupassen, ist ebenfalls möglich. Die Vielfalt hört bei der Möglichkeit, über kleine Zusatz-Apps Optionen zur Mail-Verschlüsselung einzubinden, noch lange nicht auf. So lassen sich E-Mails beispielsweise nicht nur in Ordner, sondern auch in Ordner anderer Konten verschieben - wie bei Airmail ein äußerst seltenes Profi-Feature.

Andere Dinge wie das Snoozen von Nachrichten oder das Filtern des Posteingangs erledigt MailDroid quasi im Vorbeigehen; wie die Konkurrenz sind Wischgesten fester Bestandteil der schnell erlernbaren Bedienung. Sogar Regeln zur automatischen E-Mail-Behandlung anhand fester Kriterien sind an Bord - das schaffen sonst nur Desktop-Clients.

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