Smartphone-Sicherheit

SafeInCloud

© SafeInCloud/ Screenshot & Montage: connect

Links: Alle Einträge kann man mit Tags gruppieren und farbig voneinander abgrenzen. Rechts: Die Vorlagen lassen sich mit eigenen Feldern weiter anpassen.

Heutzutage selten: Hier zahlt man nicht im Abo, sondern noch ganz klassisch einmal, um alle Funktionen freizuschalten. Anfangs kann man entscheiden, ob die verschlüsselte Passwortdatenbank lokal auf dem Phone oder einem Cloud-Dienst der Wahl gesichert wird. Wer mag, bindet hier sogar den eigenen Server mit ein. Sie haben bereits eine Kennwortdatenbank bei einem anderen Anbieter? Kein Problem, denn die Desktop-Anwendung schluckt etliche Formate von anderen Passwort-Managern, die Sie dann per Cloud aufs Mobilgerät synchronisieren.

Log-ins hinterlegen Sie genauso leicht wie bei den anderen Apps. Vorlagen für bestimmte Anwendungsfälle sind natürlich auch vorhanden. Was uns sehr gefreut hat: Jede Vorlage kann man individualisieren und eigene Felder hinzufügen, wenn man sie benötigt. Über Label führt man Einträge zu Gruppen zusammen, die sich dann über die Seitenspalte aufrufen lassen.

Das automatische Ausfüllen von Anmeldedaten übernimmt die App ebenfalls, solange man Chrome oder den Browser der App dafür nutzt. Die Verschwiegenheit der App rundet das Bild ab: Hier wird nichts weitergegeben, auch nicht an Werbenetzwerke.

© WEKA Media Publishing GmbH

Secure App connect

Fazit

Kein Schnickschnack, sondern ein klares Design, einfache Bedienung, viele Funktionen. Einzig die Zwei-Faktor-Authentifizierung fehlt uns. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dennoch gut.

SafeInCloud: Datenblatt

  • Adresse: safe-in-cloud.com
  • Getestete Version: 18.2.2
  • Preis: Premium - 5,99 Euro einmalig für einen Nutzer

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