Sicheres intelligentes Zuhause

Sicherheit daheim: Smart Locks

Komfort trifft auf Sicherheit: Vernetzte Schlösser öffnen die Haustür per App, Fob, auf Zuruf oder ganz von selbst.

Nuki Smart Lock - elektronisches Türschloss

Bei Smart Locks geht es in erster Linie um Komfort, weniger um den Schutz des Eigenheims – dem potenziellen Einbrecher dürfte es egal sein, ob die Haustür per Schlüssel oder App geöffnet wird. Ein intelligentes Schloss kann aber auch sicherheitsrelevant sein.

Geht der Hausschlüssel verloren, muss oft das Schloss und sämtliche Schlüssel ersetzt werden. Beim Verlust des Smartphones lässt sich die Zutrittsberechtigung dagegen per Software entziehen. Hinzu kommt der Zugewinn an Kontrolle, wenn der Hauszugang von Paketboten oder Nachbarn – etwa zum Blumengießen im Urlaub – beschränkt und protokolliert werden kann. 

Eine einfach zu installierende Lösung stammt von dem umtriebigen österreichischen Start-up Nuki​, das sich zumindest im deutschsprachigen Raum bereits ein gewisses Renommee erarbeiten konnte. 

Um das gleichnamige Smart Lock nutzen zu können, sind keine besonderen baulichen Maßnahmen erforderlich – das batteriebetriebene Gerät wird einfach auf den im Schloss steckenden Schlüssel aufgesetzt, der dann von einem Elektromotor im Schloss gedreht wird.

© Nuki / Montage: connect

Combo (Smart Lock & Bridge); 299 Euro

Burg Wächter Entryeasy PIN-Set

Das elektronische Türschloss des renommierten Sicherheitsexperten Burg Wächter ermöglicht das Entsperren der Haustür nicht nur per Smartphone-App, sondern auch mithilfe eines Tastencodes und – gegen Aufpreis – sogar via Fingerabdruck.

Im Gegensatz zu anderen Systemen muss bei der Installation des Smart Locks der Schließzylinder gewechselt werden; für den Einbau ist daher ein gewisses handwerkliches Geschick unabdingbar. Außerdem entstehen für etliche Funktionen wie Geofencing oder die Integration weiterer Nutzer zusätzliche Kosten, die für Entryeasy​ über In-App-Käufe realisiert werden.

© Burg Wächter / Montage: connect

Secu Entry Easy; ab 389 Euro

Danalock

Das Smart Lock aus Dänemark ist in vier Varianten verfügbar: Drei sind mit der separat erhältlichen Danalock-Bridge kompatibel und werden über die hauseigene App gesteuert. Der Unterschied besteht im verwendeten Funkprotokoll: Ergänzend zu Bluetooth sind Zigbee oder Z-Wave möglich.

Hinzu kommt eine funktional eingeschränkte Spezialversion, die sich mit Apples Homekit-Framework versteht und in entsprechende Szenarien eingebunden werden kann. Bei allen Varianten ist ein aufpreispflichtiger, Danalock-eigener Schließzylinder erforderlich. Auf Amazon gibt's das Danalock V3​ mit Bluetooth, Z-Wave und Zigbee.

© Danalock / Montage: connect

V3; ab 149 Euro

Eqiva smarter Türschlossantrieb per Bluetooth

Unter der Marke Equiva bietet eQ-3 Produkte an, die weniger komplex sind als die Lösungen der Home-Matic-(IP)-Serie. Das Smart Lock basiert auf der Mechanik des hochwertigen Keymatic vom selben Hersteller, ist aber in Material und Technik einfacher gehalten. Dafür ist das Gerät für 70 Euro ein echtes Schnäppchen.

Die Steuerung erfolgt per App und Blue tooth mit den gängigen Grundfunktionen. Geofencing, Fern- schließen via Internet oder die Integration von Smartwatches oder Sprachassistenten sucht man vergeblich – angesichts des günstigen Preises lässt sich das aber verschmerzen.

© Eqiva / Montage: connect

Bluetooth Smart Türschlossantrieb; 70 Euro

Mehr zum Thema

Smarter Türspion

Die Ring Door View Cam ersetzt den Türspion und ist für Wohnungen gedacht, für die andere Video-Türklingeln nicht passen. Das sind die Funktionen.
Smart-Home

WLAN-Überwachungskameras machen das smarte Zuhause sicherer. Wir lassen in unserem IP-Kamera-Test 2019 neun Modelle gegeneinander antreten.
Firmware-Update empfohlen

Ist Philips Hue ein Sicherheitsrisiko? Ein ZigBee-Schwachstelle wurde nun ausgenutzt, um illegal in Netzwerke einzudringen. Ein Update fixt die Lücke.
Mit Nachtsicht und Personenerkennung

Eine IP-Kamera überwacht das Zuhause. Die Anker Eufy Cam 2 bietet für 400 Euro zwei Full-HD-Kameras, die mit Alexa und Homekit kompatibel sind.
Zugriff auf Kameras, Türen und vieles mehr

Gravierende Sicherheitslücken in Smart-Home-Zentralen: Betroffen sind Homematic CCU2, Fibaro Home Center Lite und die RF-Box eLAN-RF-003 von ELKO EP.