Smart-Home-Lösungen

Smart-Home-Starterkit: Homematic IP & Medion

Smart-Home: 8 Starterkits im Vergleich - Homematic

© Homematic

Das Starterset Raumklima von Homematic macht das Heizen und Lüften effizienter und komfortabler – wenn auch nur in einem Raum.

Homematic IP

Das in Deutschland entwickelte Smart-Home-System bietet künftig sechs Startersets für unterschiedliche Einsatzszenarien.

Der Home-Control-Spezialist eQ-3 hat für seine neueste und inzwischen auch beliebteste Plattform Homematic IP gleich fünf verschiedene Startersets im Sortiment – in Kürze folgt ein weiteres. In allen Paketen enthalten ist der Access Point als zentrales Steuerungsmodul. Das günstigste Paket widmet sich dem Thema Raumklima. Für knapp 100 Euro bekommt man einen Fenster- und Türkontakt sowie ein Heizkörperthermostat. 

Das Zusammenspiel der beiden Komponenten ermöglicht das automatische Herunterfahren der Heizleistung beim Lüften und das bedarfsgerechte Heizen eines Raums auf Basis individueller Heizprofile. Im Starterset Rauchwarnmelder wird der Access Point von drei Funk-Rauchmeldern flankiert – Preispunkt: zirka 180 Euro. Ein zusätzliches 3er-Set kostet etwa 125 Euro. Für jeweils rund 150 Euro erhältlich sind die Startersets „Beschattung“ und „Licht“. 


Ersteres enthält zwei Rollladenaktoren und dient zum komfortablen Steuern von Rollläden und Markisen über alle gängigen Rohrmotoren. Dabei lassen sich abhängig von Sonnenauf- und -untergang individuelle Wochenprofile definieren. Das Licht-Paket enthält zwei spezielle Dimmer-Steckdosen zum Ein- und Ausschalten sowie zum Dimmen verschiedener LED-Leuchtmittel, Energiespar-, Halogen- und Glühlampen.

Alarm ohne Internetverbindung

Neu hinzugekommen ist vor Kurzem das Starterset „Alarm“, das für cirka 160 Euro einen Bewegungsmelder, einen Tür-/Fensterkontakt und eine Alarmsirene mitbringt. Dank direkter Verbindungen der installierten Komponenten können diese auch ohne Access Point miteinander kommunizieren und daher selbst dann einen Alarm auslösen, wenn gerade keine Internetverbindung besteht. Ab Juli gibt es zusätzlich das Starterset „Wasseralarm“, das die Steuerungszentrale mit einem Wassersensor und einer Alarmsirene kombiniert. Das Paket, das etwa 120 Euro kostet, ist bereits vorbestellbar.

Medion

Der Aldi-Hoflieferant hat zahlreiche Smart-Home-Komponenten im Programm, die in zwei Startersets gebündelt werden.

Der Hardware-Hersteller beliefert nicht nur den Discounter Aldi mit Technikprodukten aller Art, sondern vertreibt in seinem Onlineshop auch ein umfangreiches Smart-Home- Portfolio – darunter finden sich zwei Komplettlösungen fürs vernetzte Zuhause. Die Unterteilung erfolgt dabei nicht streng nach Anwendungsbereichen, sondern eher danach, wie intensiv der Nutzer das Thema betreiben möchte. So gibt es jeweils ein Starterset für Einsteiger und eins für Fortgeschrittene. 

Das günstigere Paket für 199 Euro hat dennoch einen funktionalen Schwerpunkt. Neben der hauseigenen Smart-Home-Zentrale umfasst das Angebot vier Tür- und Fensterkontakte sowie je einen Rauchmelder, Bewegungsmelder und Erschütterungssensor. Letzterer wird an der Fensterscheibe angebracht. Sollte die Scheibe eingeschlagen werden, löst er Alarm aus und aktiviert die Sirene.

Smart-Home: 8 Starterkits im Vergleich - Medion

© Medion / Montage: connect

Zum Medion-Starterset für Fortgeschrittene gehören insgesamt elf Komponenten. Dafür ist der Preis (349 Euro) recht moderat.

Das Starterset für Fortgeschrittene, das für 349 Euro zu haben ist, enthält über die Komponenten des Einsteigerpakets hinaus ein Heizkörperthermostat, eine HD-IP-Kamera sowie eine Wetterstation, die laufend Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck im Blick behält.

Sparen im Paket 

Ergänzend zu den beiden Startersets bietet Medion 20 verschiedene Sparpakete. Zwei davon enthalten die Smart-Home-Zentrale und eignen sich deshalb ebenfalls für Smart-Home-Neulinge. Für jeweils 100 Euro bekommt man neben dem Controller und einem Zwischenstecker entweder eine LED-Leuchte oder einen Bewegungsmelder. Alle Medion-Komponenten lassen sich wie üblich aus der App heraus steuern, sind durch die Bank aber auch Alexa-kompatibel, also über Sprachbefehle aktivierbar. Darüber hinaus kann man verschiedene Geräte im Haus zu Gruppen zusammenfassen und gemeinsam ansprechen. Wiederkehrende Abläufe lassen sich über eine Zeitplanfunktion automatisieren.

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