Smart-Home-Lösungen

Smart-Home-Starterkits: Bosch & Innogy

Smart-Home: 8 Starterkits im Vergleich- Bosch

© Bosch

Im Gegensatz zum Heizungs-Bundle enthält das Raumklima-Paket von Bosch statt drei nur zwei Thermostate, dafür aber zusätzlich einen Tür-/Fensterkontakt

Bosch

Die drei Smart-Home-Starterkits des Technologiekonzerns adressieren die Bereiche Sicherheit und Klimatisierung.

Bosch Smart Home bietet Einsteigern drei Produkt-Bundles, deren Komponenten sich über die entsprechende App zu Hause und unterwegs steuern lassen. Das Starter paket „Sicherheit“ besteht aus der Zentraleinheit – dem Smart Home Controller – sowie einem Bewegungsmelder, einem Rauchmelder und einem Tür-/Fensterkontakt. Damit lässt sich nicht nur die Brandgefahr reduzieren, sondern auch das Eigenheim effektiv vor unerwünschten Gästen schützen. 

Sobald der Bewegungsmelder einen Eindringling identifiziert, wird dieser über die Sirene des Rauchmelders abgeschreckt. Gleichzeitig erhält der Besitzer eine Benachrichtigung via App – unabhängig von seinem Aufenthaltsort. In Kombination mit Philips-Hue-Komponenten ist das Smart-Home-System von Bosch zudem in der Lage, die Anwesenheit von Personen im Haus zu simulieren, indem Lampen, Radios und Fernseher zu bestimmten Zeiten ein- und wieder ausgeschaltet werden.


Das Starterpaket „Raumklima“ enthält neben dem obligatorischen Controller zwei Heizkörperthermostate sowie einen Tür-/Fensterkontakt. In jedem einzelnen Raum, der mit vernetzten Thermostaten ausgerüstet ist, lässt sich die Temperatur individuell steuern. Über die Fenster-offen-Erkennung kann man zudem durch Herunterregeln der Heizleistung Energie sparen. Zum Starterpaket „Heizung“ gehören gleich drei intelligente Thermostate, dafür fehlt der Tür-/Fensterkontakt.

Nicht günstig, aber sicher

Die unverbindlichen Preisempfehlungen für die Pakete liegen bei 400 Euro (Sicherheit), 360 (Raumklima) beziehungsweise 380 Euro (Heizung). Auch wenn im Onlinehandel zum Teil deutlich weniger für die Bundles verlangt wird, gehört Bosch Smart Home nicht zu den günstigsten Anbietern auf dem Markt. Dafür bekommt man laut Hersteller ein System, das gegen externe Bedrohungen aller Art geschützt und damit besonders sicher ist – und das das Thema Datenschutz ernst nimmt.

Innogy

Die drei Einstiegspakete der vor dem Verkauf stehenden RWE- Tochter orientieren sich an klar definierten Anwendungsbereichen.

Die Smart-Home-Sparte des Ener- gieversorgers Innogy, der zum Re- daktionsschluss vor der Übernahme durch E.ON stand, hat drei Kombi- angebote im Programm. Das Paket „Energie“ kostet 209 Euro. Dafür bekommt man neben der zwingend erforderlichen Smart-Home-Zentra- le ein vernetztes Heizkörperthermo- stat sowie je einen Wandsender, Zwischenstecker und Tür-/Fenstersensor. Thermostat und Sensor regeln zusammen mit dem Tür-/ Fenstersensor die Heizung herunter, wenn das Fenster geöffnet wird.

„Alles-in-einem-Taste“

Mit dem Wandsender, den man an jeder beliebigen Stelle im Haus platzieren kann, lässt sich das Smart Home steuern, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Per Tastendruck werden beispielsweise alle Lampen im Wohnzimmer an- oder die Heizung ausgeschaltet. Was genau passiert, lässt sich über die App konfigurieren.

Smart-Home: 8 Starterkits im Vergleich - Innogy

© Innogy

Im Paket „Sicherheit“ kombiniert Innogy die Zentrale mit Bewegungs- und Rauchmelder, Tür-/Fenstersensor sowie dem praktischen Wandsender.

Wer in mehreren Räumen smarter heizen möchte, sollte die Anschaffung des Smart-Home-Pakets „Heizung“ in Erwägung ziehen. Für 219 Euro bekommt man hier gleich fünf intelligente Thermostate. Dafür werden dann 219 Euro fällig. Wer weniger braucht, dem bietet Innogy im Rahmen einer besonderen Aktion alternativ das Smart-Home-Paket „Wärme“ – wahlweise mit oder ohne Steuerungszentrale. Kostenpunkt: 179 beziehungsweise 99 Euro. Wer Strom oder Gas von Innogy bezieht, bekommt das Paket bereits für 99 respektive 49 Euro.​

Abgerundet wird das Einsteigerangebot vom Smart-Home-Paket „Sicherheit“ für 229 Euro. Dazu gehören ein Bewegungsmelder für den Innenbereich, ein Tür- und Fenstersensor, ein Wandsender, ein Rauchmelder sowie die Smart-Home-Zentrale. Bei ungebetenen Gästen oder Rauchentwicklung schlägt das System Alarm und informiert per SMS, E-Mail oder Push-Nachricht. 

Übrigens: 2017 hat Innogy seine Smart-Home-Plattform für Drittanbieter geöffnet, sie lässt sich daher auch mit den Geräten verschiedener Kooperationspartner nutzen.

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