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Testverfahren So testet connect

von
Labormessungen
Im verlagseigenen Testlabor.
Vom Hands-On- bis zum Labortest: Wenn connect ein Smartphone testet, spielen die Erfahrung der Redakteure, standardisierte Testverfahren und die verlagseigene Produktdatenbank eine zentrale Rolle. Wir geben einen Einblick in unsere Testroutinen.

Hands-On-Test

Bei Produktpräsentationen oder Messen verschaffen sich die Redakteure erste Eindrücke von neu vorgestellten Produkten. Um sich in der Kürze der Zeit einen richtigen Eindruck vom Produkt verschaffen zu können, durchlaufen die Probanden schon beim ersten Tests definierte Prozesse. Reaktionsgeschwindigkeit, Displayqualität, ein tiefer Blick ins System dienen als erste Anhaltspunkte, die Kompetenz der Tester und deren Kenntnis aller relevanten Smartphones im Markt sorgen für eine möglichst präzise Qualitätsprognose.

Praxistest

Bei diesem Alltagstest hat der Redakteur vor dem Urteil das Testgerät schon über einen längeren Zeitraum in Benutzung. Der Begriff „Praxistest“ beschreibt bei connect alle Verfahren, bei denen es kein komplett standardisiertes Testverfahren gibt oder der Labortest noch nicht abgeschlossen werden konnte. So wird beispielsweise ein über das Smartphone ferngesteuerter Hubschrauber kein Bewertungsverfahren, keinen Labortest und damit auch keine Bepunktung erhalten. Dennoch würde auch dieses Produkt bezüglich seiner Eigenschaften intensiv geprüft: Akkuladezeiten, Installation und Funktion der App sowie Steuerbarkeit des Modells wären hier fiktive Beispiele.

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Beim Smartphone-Test entscheidet hingegen erst der Parcours durchs Messlabor, wie das Gerät am Ende abschneidet. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der Test ein Praxistest ohne Punktzahl, auch wenn er mit großem Aufwand betrieben wurde.

Labortest

Beim Labortest durchläuft das Seriengerät ein aufwändiges Testverfahren und absolviert alle relevanten Messungen im verlagseigenen Testlabor. Der Labortest ist die Paradedisziplin von connect. Nur hier fließen die Ergebnisse aus allen Labormessungen und die in einer eigenen, unbestechlichen Datenbank angelegten Qualitätskriterien zu einem Endergebnis zusammen, auf das Verlass ist. Davor hat connect für die jeweilige Produktgattung ein Testverfahren entwickelt, das nächstmöglich am Leser ist und alle Marktttrends berücksichtigt. Brandneu: Der sündteure Messplatz für die LTE-Funktionalität.

Produktdatenbank als Basis

Die Produktdatenbank wurde 2003 nach einer siebenstelligen Investition und über zweijähriger Entwicklungszeit eingeführt. In ihr werden alle Testmerkmale einer Produktgruppe wie Smartphones nach einheitlichen Kriterien erfasst, dauerhaft gespeichert und nach einheitlichen Kriterien bewertet und daraus mit einem Minimum an fehlerträchtigem menschlichem Mitwirken Tabellen für Tests und Bestenlisten im Heft oder auf connect.de generiert.

Testverfahren

Testverfahren

Unter "Merkmale" wird festgelegt, was zu testen ist und nach welchen Formeln die Datenbank Punkte berechnet.

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Immer neue Produkt-Kategorien

Hierzu wird zunächst für jede neue Produktkategorie ein eigener Merkmalskatalog erstellt. In ihm sind alle Merkmale erfasst, die bei einem Gerät für den Nutzer interessant sind. Dazu gehören alle relevanten technischen Eigenschaften im Detail – zum Beispiel, ob das Gerät eine bestimmte LTE-Frequenz unterstützt, mit wie vielen Pixeln sein Display in der Vertikalen auflöst und ob es einen Anschluss für HDMI-Displays hat.

Daneben werden Informationen zur Bedienung erfasst, etwa Details des User Interfaces wie Touchscreen-Art, einheitliches Bedienkonzept beim Schließen von Apps oder die Anzahl der Bedienschritte für viele typische Tätigkeiten. Auch die Messwerte aus dem Labor zu Ausdauer, Funk, Akustik, Display und Ähnlichem wandern in die Datenbank.

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Doch nicht allein zum Sammeln der Daten ist der einmal festgelegte und nach Bedarf aktualisierte Merkmalskatalog wichtig, die erfassten Daten werden hier auch bewertet. Hierzu können Merkmalen komplexe mathematische Formeln zugeordnet werden, die für die Verteilung von Punktzahlen für die Eigenschaften eines Produkts nötig sind.

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