Dauertest Nokia N82

Musik, Spiele & Internet

Zum Beispiel überzeugte der Musicplayer überzeugte sein Publikum mit einfacher Bedienung und gutem Klang - Letzteres aber nur, wenn man das mitgelieferte Stereo-Headset auswechselt, denn der Nokia-Lauscher taugt nicht viel.

Immerhin sitzt die 3,5-mm-Klinkenbuchse zum Anschluss eines alternativen Kopfhörers gut zugänglich an der Stirnseite des N82, was den Umgang beim Musikhören im Alltag erleichtert.

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bewegungssensor intus: webseiten durch drehen des handys im querformat

Für Spielspaß ist ebenfalls gesorgt: Das N82 gehört zur bislang noch seltenen Spezies von Handys, die Nokias Spieleportal N-Gage unterstützen. So lässt es sich mit dem N82 ordentlich zocken, zumal sämtliche Spiele im N-Gage-Shop vor dem Kauf probegespielt werden können; den Link dazu öffnet die Mulimediataste auf der Front.

Auch in Sachen Connectivity kann das Quadband-Handy überzeugen: Dank HSDPA, EDGE und WLAN surft es sich mit dem sehr guten Browser nicht nur sehr komfortabel, sondern in jeder Situation in idealer Weise - ob im kostenlosen Hotspot oder mobil. Besonders praktisch ist hier der integrierte Bewegungssenor: Dank ihm genügt es, das Handy zu drehen - schon dreht die Webseite ins lesefreundliche Querformat mit.

Starker Routenführer

Wie es sich für ein aktuelles Nokia-Handy gehört, kommt das N82 mit einem GPS-Empfänger daher und unterstützt zudem A-GPS für eine schnellere Positionierung, was sich in der Praxis als echter Mehrwert entpuppt.

Der Empfang des GPS-Empfängers ist sehr zuverlässig und macht in Verbindung mit dem vergleichsweise großen Display eine ordentliche Navi aus dem Handy. Als Lotse fungiert die hauseigene Software Nokia Maps 2.0, die mit einfacher Bedienung und recht zuverlässiger Routenführung überzeugt.

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Übrigens: wer mit dem n82 internet-radio hören will, muss die software erst noch herunterladen (siehe "tipps & tricks")

Allerdings sollte man beim Navi-Einsatz im Auto unbedingt ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder dabeihaben, sonst muss man doch wieder den Kartenatlas zu Rate ziehen - denn das hell strahlende Display und der GPS-Empfänger saugen den Akku in Rekordzeit leer.

Schwächen bei der Ausdauer zeigt das N82 aber auch an anderer Stelle: Wer viel im Web surft - egal ob per WLAN oder UMTS - oder gerne Spiele mit dem N82 zockt, der muss sich im Alltag mit Ladezyklen zwischen zwei und drei Tagen anfreunden.

Zudem könnte der UMTS-Empfang besser sein. So blieb bei einer Testfahrt im Zug ein parallel betriebenes Nokia E71 länger im UMTS-Netz eingebucht als das N82, das deutlich früher auf die langsamere GSM-Verbindung zurückgeschaltet hat. Dafür überzeugt das N82 speziell beim Telefonieren mit seiner klaren und lauten Akustik.

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