Testbericht

Ausstattung: kaum Lücken

Erwartungsgemäß bringt das N97 eine mächtige Ausstattung mit, die nur wenige Lücken zeigt.

Das N97 funkt in allem GSM-Netzen weltweit, beherrscht natürlich Bluetooth und kommt per WLAN oder HSDPA schnell ins Internet. Lediglich HSUPA, der UMTS-Turbo für schnelle Uploads, wird nicht unterstützt.

Generell empfiehlt es sich, vor der Nutzung beim Netzbetreiber eine robuste Datenoption zu buchen, denn man landet an vielen Stellen schnell im Internet. Im Menü findet sich Nokias Karten- und Navigationsanwendung Maps 3.0, die auf den integrierten A-GPS-Empfänger zugreift.

Kompass und Kamera

© screens: connect

der browser kommt auch mit komplexen websites zurecht

Im Test dauerte die Lokalisierung nur wenige Sekunden, eine Kompassfunktion sorgt wie beim iPhone 3G S dafür, dass die Kartendarstellung automatisch richtig ausgerichtet wird. Der Kompass will dafür kurz kalibriert werden, indem man das Smartphone einmal um alle Achsen dreht. Die Navigation mit Richtungsansagen ist drei Monate kostenlos möglich, danach muss eine passende Lizenz gekauft werden.

Die 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus arbeitet flott und liefert gelungene Aufnahmen. Die doppelte LED hilft bei mäßigen Lichtverhältnissen, im Dustern reicht sie allerdings nicht weit. Bewegtbilder zeichnet das Handy wie bei N-Serie-Geräten üblich in VGA-Auflösung und mit ruckelfreien 30 Bildern pro Sekunde auf. Auch der Musicplayer entspricht dem guten S60-Standard und bietet einen direkten Link in Nokias Musicstore.

Zum Ovi Store direkt verlinkt

© Archiv

direkt aus dem menü: zum ovi store mit seinen spielen und anwendungen

Oben am Gehäuse findet sich fürs Headset ein 3,5-mm-Klinkenanschluss, der auch als Videoausgang dient; das passende Kabel gibt's für Letzteres aber nur optional. Die integrierten Stereo-Lautsprecher sind erstaunlich laut, aber sehr schrill. Dank integriertem UKW-Sender (FM-Transmitter) lässt sich die Musik aber auf jedem beliebigen Radio abspielen. Ein UKW- Empfänger ist natürlich mit von der Partie.

Und wem noch eine Funktion fehlt, der kann im vorinstallierten Ovi Store, der direkt im Hautpmenü verlinkt ist, nach passender Zusatzsoftware suchen. Nach Einrichtung eines Ovi- Accounts funktionierte das im Test so einfach wie bei Apples AppStore oder dem Android Market.

Für ausreichend Speicher sorgt ein 32 GB großer Flashspeicher, der bis an den Rand mit Musik, Fotos und Filmen gefüllt werden kann. Denn für Adressen, Termine oder Nachrichten bietet das Handy einen gesonderten Speicher. Wem das noch immer nicht reicht, kann per MicroSD-Karte nachrüsten.

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