Testbericht

Becker Traffic Assist Z 101

8.12.2008 von Florian Stein und Redaktion connect

Das testbewährte Becker Traffic Assist Z 200 (349 Euro), bekommt mit dem Z 101 (199 Euro) einen kleinen Bruder. "Klein" aber nicht, weil es wirklich kleiner wäre, denn von Details abgesehen sieht das Z 101 dem Z 200 ziemlich ähnlich.

ca. 2:35 Min
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  1. Becker Traffic Assist Z 101
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Testbericht Becker Traffic Assist Z 101
Testbericht Becker Traffic Assist Z 101
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Pro

  • sehr hübsche und informative Darstellung
  • optisch und akustisch perfekte Zielführung

Contra

  • Systemperformance könnte besser sein

Wie das Z 200, so hat auch das 101 einen 4,3-Zoll-Screen und trägt das typische Becker-Design. Es sind eher Dinge wie die weniger aufwendige Saughalterung, die aber noch in Ordnung geht. Auch seine Ausstattung ist bescheidener:

Die Extras des 200ers wie Bluetooth-Freisprecher oder Multimedia-Viewer gibt's hier nicht. Und anders als der große Bruder hat das 101 "nur" einen TMC-Empfänger an Bord, auf die genaueren TMC-Pro-Meldungen muss man bei ihm verzichten. Im A/B-Vergleich fällt außerdem auf, dass sein Display noch ein wenig dunkler ist als das schon nicht allzu helle des Z 200.

Navigation at its best

Testbericht Becker Traffic Assist Z 101
Volles Programm: Der User kann den Screen mit der 2- oder der 3-D-Karte füllen
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Das 101 ist einfach ein reinrassiges Navi-System. Es verfügt über genau die gleiche gute Navi-Einheit wie das Z 200. So bietet auch das 101 eine sehr hübsche und informative Splitscreen-Darstellung. Splitscreen bedeutet, dass in der linken Hälfte des 4,3-Zoll-Naviscreens Abbiegeanweisungen in Form von Pfeilen stehen, in der rechten aber die Karte zu sehen ist - best of both worlds.

Außerdem sorgt die moderne GPS-Technologie SiRFInstantFixII für schnellere Positionierung, wenn das Navi-System nicht länger als drei Tage ausgeschaltet war. Abgesehen davon ist das Z 101 ein Becker mit Navigon-Software, mit den bekannten Stärken und Schwächen.

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Keine Fragen: Das Hauptmenü des Becker ist extrem simpel gehalten
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Zu den Stärken gehört die Zielführung, die sowohl optisch als auch akustisch nahezu perfekt ist. Die Ansagen kommen exakt, die Kartendarstellung ist klar und übersichtlich. Außer der Splitscreen-Ansicht ist neben der bildschirmfüllenden Kartendarstellung auch die reine Pfeilnavigation möglich, die so mancher Autofahrer bevorzugt, weil sie sauber informiert, aber so gut wie gar nicht vom Verkehr ablenkt.

Autobahnausfahrten werden mit Reality View" wirklichkeitsnah und hübsch in Szene gesetzt, einen Spurassistenten gibt's auch. Mittelgut, weil gewöhnungsbedürftig ist das Menü mitsamt seiner Steuerung - die Logik dahinter erschließt sich an manchen Stellen erst auf den zweiten Blick.

Nach kurzer Gewöhnung gut

Trotzdem ist das Ganze schon nach kurzer Eingewöhnung stringent - man muss es eben einmal begriffen haben. Toll sind die Darstellung des Menüs und insgesamt die klare, schnörkellose Aufmachung. Bei der Zieleingabe helfen die Buchstabenausblendung und die Vorauswahl möglicher Orte.

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Mit Buchstabenausblendung und großen Feldern gelingt die Zieleingabe schnell und auf Anhieb
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Die Systemperformance könnte an manchen Stellen besser sein: Nicht immer reagiert das Becker auf Eingaben sofort, hin und wieder muss man auf das 101 warten. Vielleicht hat dieses Manko Becker dazu bewogen, bei seinem neuen Topmodell Z 201 (Test im nächsten naviconnect) den Software-Lieferanten zu wechseln?

Denn sicher ist: Das Z 201 und das demnächst kommende Crocodile werden mit einer Becker-spezifischen Version der iGO-Software befeuert, die sehr flott agieren wird. Doch in Zielführung und Routenberechnung ist Navigon spitze - auch beim Z 101, dessen Routen gut gewählt sind und dessen Zielführung optisch und akustisch top ist; meist hilfreich ist der Spurassistent. Ob dieses hohe Niveau mit iGo gehalten wird, bleibt abzuwarten.

Fazit: Das Becker Traffic Assist Z 101 ist ein hervorragendes 4,3-Zoll-Navi zur unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro, die im freien Handel schon heute unterboten wird. Wer auf Multimedia verzichten kann und kein Cabrio oder Glasdach-Auto hat (das Display!), bekommt hier ein amtliches Navi für wenig Geld.

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