Testbericht

Kazam Thunder Q4.5 im Test

Das Kazam Thunder Q4.5 will eine Marktlücke schließen. Es zeigt im Test aktuelle Technik für kleines Geld, gepaart mit top Service.

Inhalt
  1. Kazam Thunder Q4.5 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung

© Kazam

Kazan Thunder Q4.5 im Test
EUR 183,27

Pro

  • gute Verarbeitung
  • GPS
  • Speicher erweiterbar

Contra

  • sehr kleiner Datenspeicher
  • kein LTE
  • Speichererweiterung sehr umständlich
66,2%

Wir haben das Android-Smartphone Thunder Q4.5 von Kazam für Sie getestet.

Zur guten technischen Ausstattung des hochwertig anmutenden Thunder Q4.5 von Kazam zählt unter anderem eine Dual-SIM-Funktion, ein haptisches Feedback für das 4,5-Zoll- Display, eine Dual-LED für die 8-Megapixel-Kamera und eine Quad-Core-CPU, die wie etwa beim Wiko Highway von Mediatek stammt. Mit geringerer Taktung und halb so viel Arbeitsspeicher legt das Thunder Q4.5 dennoch ein gutes Tempo an den Tag. Die Installation zahlreicher oder großer Apps wird jedoch durch den mit 1,7 Gigabyte sehr knappen freien Speicher der internen 4 Gigabyte eMMC eingeschränkt.

Das Manko kompensiert Kazam mit einer optionalen Speichererweiterung von bis zu 32 Gigabyte, die, wenig komfortabel für die gelegentliche Herausnahme, unter der Softtouch-Rückwand neben den beiden Standard-SIM-Schächten liegt.

Dual-SIM-Funktion: Netzwahl mit vielen Optionen

Die Wahl zwischen beiden SIM-Karten trifft man entweder vor jeder Verbindung individuell oder im Voraus durch feste Zuordnung, und zwar getrennt für Daten, SMS, Telefonie und Videotelefonie über die 2-Megapixel-Frontkamera. Praktisch für häufige Auslandsbesuche: Auch Roaming lässt sich separat aktivieren.

© Kazam

Roamingverhalten, Sprach- und Datenverkehr sowie einzelne Kontakte lassen sich fest einer SIM zuordnen.

Zur sicheren Trennung zwischen Arbeit und Privat, oder um mit netzinternen Gesprächen zu sparen, kann man auch einzelne Kontakte fest mit einer der beiden SIM-Karten verknüpfen.

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Toller Service mit Garantie bei Displayschäden

Daumen hoch für das Service-Verständnis des Newcomers. Auch wenn die Android-4.2-Oberfläche die Galerie noch mit "Schlüsselbund" übersetzt: Beim Service kooperiert Kazam immer mit inländischen Unternehmen und schaltet sich auf Wunsch auch auf das Gerät auf, um dem Nutzer per Fernwartung zu helfen. Grandios für alle, die es mit der Sorgfalt bei ihrem Smartphone nicht so genau nehmen: Ein defektes Display wird im ersten Jahr einmalig kostenfrei ausgetauscht - ohne den Schadensgrund zu hinterfragen.

© Kazam

Der Plan zum Aus- und Einschalten schont den Akku. Auch ein Weckruf aktiviert das ausgeschaltete Gerät.

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