Convertible-Notebook

Toshiba Satellite Radius 12 im Test

25.7.2016 von Rainer Müller

Toshiba-Notebook mit Tablet-Funktion: Das schlanke, leichte Satellite Radius 12 punktet im Test mit Eleganz und einem äußerst hochauflösenden Display. Doch die Ausdauer des 360-Grad-Geräts ist enttäuschend.

ca. 1:45 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Toshiba Satellite Radius 12
Die Maße des Satellite Radius 12: 300 x 209 x 15 mm, 1.312 Gramm.
© Toshiba

Pro

  • sehr schlankes und leichtes Convertible
  • edles Aluminumgehäuse
  • brillantes 4K-Display
  • gute Ausstattung
  • drei schnelle USBSchnittstellen
  • ordentliche Systemleistung

Contra

  • enttäuschende Akku-Laufzeit
  • gewöhnungsbedürftiges Tastaturlayout
  • wenig stabiles Display
  • kein Mobilfunkmodem
  • relativ hoher Preis

Fazit

connect Testurteil: gut


Gut

Der erste Eindruck ist tatsächlich beeindruckend: Das Toshiba Satellite Radius 12 gefällt nicht nur mit seiner edlen Oberfläche aus gebürstetem Aluminium - es ist auch bemerkenswert schlank und leicht. Mehr Mobilität geht kaum in der 12-Zoll-Klasse. Auf den zweiten Blick mussten wir jedoch feststellen, dass die geringe Tiefe des Bildschirms auf Kosten der mechanischen Stabilität geht. Auf der Rückseite kann man es leicht eindrücken und auch die Verwindungssteifigkeit lässt zu wünschen übrig.

Eine weitere Besonderheit des Displays wird dagegen wieder auf der Habenseite notiert: Die Ultra-HD- oder 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) in Verbindung mit der Bildschirmdiagonale von 12,5 Zoll führt zu einer einzigartigen Pixeldichte von 352 ppi - die Konkurrenz bringt in der Regel nur Full-HD oder bestenfalls Quad-HD mit. Entsprechend glänzt das helle Display mit einer bei Notebooks bislang ungeahnten Bildschärfe.

Die Icons und Symbole der Windows-Oberfläche sind bei 100-Prozent-Darstellung allerdings so klein, dass man sie mit dem Finger höchstens nur noch zufällig trifft - ein Stift, mit dem man präziser tippen könnte, gehört leider nicht zum Lieferumfang. Abhilfe schafft die Vergrößerung der Oberflächendarstellung, die sich mit Windows 10 sehr einfach einrichten lässt.

Toshiba Satellite Radius 12
Das 4K-Display des Satellite Radius 12 beeindruckt durch seine geringe Tiefe. Darunter leidet allerdings die Verwindungssteifigkeit – was bei einem 360-Grad-Gerät nicht besonders praktisch ist.
© Toshiba

Viel Licht, aber auch Schatten

Auch unter der Haube hat sich Toshiba in puncto Ausstattung nicht lumpen lassen: In der Rechenzentrale verrichtet ein hochwertiger Intel-Core-i7-Prozessor der sechsten Generation seinen Dienst, unterstützt von 8 GB Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher kommt natürlich eine schnelle SSD zum Einsatz - in dieser Preisklasse dürften es allerdings gern etwas mehr als 256 GB sein. Zwei schnelle USB-3.0-Anschlüsse werden ergänzt durch eine noch schnellere USB-3.1-Typ-C-Schnittstelle, die einen theoretischen Datendurchsatz von 10 Gbit/s erlaubt. Hinzu kommen die üblichen Connectivity- Features sowie eine Webcam mit HD-Auflösung und optionaler Gesichtserkennung.

Die im System-Benchmark erzielten Leistungswerte könnten zwar angesichts der erstklassigen Hardware-Ausstattung noch besser ausfallen, liegen aber absolut im Soll. Das gilt auch für die solide Grafikleistung der Onboard-GPU.

Indiskutabel ist dagegen die Ausdauer des schicken Convertibles: Bereits nach dreieinhalb Stunden lässt das Satellite Radius 12 seinen Nutzer im Stich - zumindest, wenn er sich wie in der Mobile-Mark-Simulation vorwiegend mit Büro-Software beschäftigt. Für ein Premium-Gerät ist das eindeutig zu wenig.

Da uns auch das gewöhnungsbedürftige Tastaturlayout, die geriffelte Struktur des Touchpads und der relativ laute Lüfter nicht besonders überzeugen konnten, lässt sich kein eindeutig positives Fazit ziehen. Ein hübsches Gehäuse und ein grandioses Display allein reichen leider nicht.

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